Context Marketing

Mehr als das Verbreiten eigener Inhalte: Context Marketing strategisch umsetzen

Es ist tatsächlich auch im digitalen Dauerfeuer der Gegenwart immer noch möglich, die Ergebnisse der Websuche und Besuche der Website von Marken und Unternehmen durch eigene Inhalte positiv zu beeinflussen. Dabei gilt lediglich, fachlich angemessen zu analysieren und zu planen, wie der bisherige Aufwand für Content Marketing in einen relevanten Zusammenhang für potentielle Nutzergruppen überführt werden kann! Die alles bestimmende Kurzformel dafür lautet: Context Marketing.

Zielgruppenkenntnis und Timing verbessern Relevanz von Content

Gute Inhalte sind schließlich das, wofür Leser / Nutzer immer wieder zurückkommen, sprich klicken. Insofern ist es umso wichtiger, zu überlegen, was passende und auch tatsächlich interessante – also auch gut lesbare – Postings auf Facebook, Instagram, Tweets, Blogbeiträge oder Webseitentexte sein könnten – vor allem im Zusammenhang mit der aktuellen lebensweltlichen Situation eines Nutzers.

Wenn es dann doch einmal eine klassische Community sein darf…

In der Steinzeit des Internets, also noch vor wenigen Jahren, ging es Webseiten-Betreibern vor allem um eines: Den Aufbau einer Community. Man wollte in den „Besitz“ der Kontaktdaten von möglichst vielen Lesern, Nutzern, Forumsmitgliedern kommen. Seit Web 2.0 und Social Media hat sich das geändert. Jetzt geht es um „Freunde“, „Follower“ und Verbindungen. Communities, falls man das Konglomerat aus Nutzern verschiedener Plattformen, von Facebook über Twitter bis hin zu Xing, so nennen will, sind damit virtueller denn je. Es gibt nicht mehr die eine geschlossene, sondern viele verteilte Communities und das ist gut so, denn statt harten Kontaktdaten sind nun „Share-of-Voice“, Konversionsrate, und die Zahl der „Friends-of-Friends“ die neuen Währungen.

Allerdings gibt es durchaus gute Gründe doch noch auf klassische Community-Modelle zurückzugreifen. Sinn macht das etwa bei geschlossenen Projekten, also wenn Aussenstehende die Inhalte nicht sehen sollen, oder bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen, etwa einem BarCamp, Kongress oder einer Hausmesse. Die Frage ist nur, wie man so etwas auf Software-Seite realisiert? Glücklicherweise gibt es genug Online-Dienste genau für diese Zwecke.

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Wie eine Community richtig aufgebaut wird

  • Etablieren Sie eine Community dort, wo die angepeilte Zielgruppe ist. Einfach geräuschlos zu beginnen und zu erwarten, dass sich jemand anmeldet, mag als der einfachere Weg erscheinen. Bei geringer Nutzerzahl und angesichts Aktivitätsbereitschaft von Teilnehmern, die sich in der Regel über mehrere Plattformen verteilt, beginnen jedoch rasch Monologe. Schlimmstenfalls stammen diese von Mitarbeitern im eigenen Team bzw. sogar den Moderatoren.
  • Entwickeln Sie eine Strategie, unter welchen Kriterien Inhalte ausgewählt und wie diese gepostet werden sollen, zum einen für jede Community bzw. jeden genutzten Kommunikationskanal gesondert, zum anderen in der integrierten Gesamtsicht für ein erfolgreiches Zusammenspiel.