Etabliert: webcific coffee @ re:publica 2011

Es war eine spontane Idee im Vorfeld der diesjährigen re:publica (#rp11). Ein Blick in den Veranstaltungskalender (und natürlich einer Rücksprache mit den Veranstaltern) der größten deutschen Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft zeigte uns vor allem eines: Social-Media, Blogging und gesellschaftlicher Wandel haben auf der re:publica keinen Platz, sobald es um deren Einsatz im geschäftlichen und kommerziellen Umfeld geht. Dabei ist gerade das der Bereich, in dem die Post abgeht und zwar vehement. Denn die gesellschaftliche Relevanz des neuen Web spiegelt sich selbstverständlich auch im – von den Berliner Veranstaltern scheinbar so verpönten – Business-Umfeld statt. Social Media, PR 2.0, agile Kommunikation, Enterprise 2.0 also, bedingen deshalb auch in Unternehmen, Agenturen und sonstigen Organisationen (etwa Verbänden, Behörden, Bildungseinrichtungen, etc.) ebenfalls große Veränderungen.

Video: Professionelle Social Media, das webcific Mediencamp und die Zukunft des Web 2.0


Das erste deutsche Mediencamp in München bildete den Auftakt unserer Aktivitäten für eine bessere Welt rund um den Print-to-Online-Shift.

Zum Thema Social Media, kommende Aktivitäten der Agentur von Ingo Becker und die Zukunft von webcific hat uns Tom Siegmund (@isartom), Podcaster und Redakteur von geekme.de im Rahmen des mobiledevcamp Munich 2009 bei Intel Deutschland in München vor kurzem interviewt:

– Quelle: YouTube

PR-Agenturen im Web 2.0: Ist der Bus schon weg?

– Bildquelle

Passend zur saisonalen Zeitrechnung zeigte das Bayerische Fernsehen die Reihe Future Kids über Kreativförderung. Eine der pfiffigen Nachswuchs-Ideen: Mittels gedrucktem (!) Fahrplan, technischer Kontakte und weiterer Bausteine wird die traditionelle Fahrplan-Anzeige fast ein wenig revolutioniert, indem eine Verbindungsinfo als die kommende markiert wird. – Pointierte Bezeichnung der Erfindung: Ist der Bus schon weg?“

Das kleine Beispiel aus der Welt von Alltag und Technik lässt sich, schematisiert, durchaus auf die Situation professioneller Public Relations übertragen. Und offenbart ein grundlegendes Dilemma: Für Beratungen und deren Vermittler zwischen Industrie und Medien scheint der Bus – synonym Zug – bereits abgefahren. Treffend formuliert es Heike Bedrich in einem Beitrag zum PR-Blogger, indem sie die Frage aufwirft,

Sessionplanung – das eine oder andere Problem….

Hier, dass heisst unter diesem Text, ist der Übeltäter! Im Nachhinein müssen wir zugeben, dass die Sessionplanung – nun ja – mit der Zeit immer kryptischer und chaotischer wurde. Und wenn man bedenkt, dass der andere Track auch so einigen Änderungen unterworfen war…

Also nochmals großes Sorry an alle Teilnehmer und Referenten für die Verwirrung und vielen Dank an diejenigen, die uns halfen das Chaos zu lichten. Letztendlich hat ja dann doch (fast) alles geklappt.