Die wichtigsten Apps für jede Veranstaltung [UPDATED]

Bevor der Frühling in die traditionelle Phase kommt, in der viele Konferenzen und Veranstaltungen stattfinden, darunter die re:publica 2011 in Berlin ab morgen, möchte ich genauer betrachten, welche meiner Apps und Plattformen ich besonders häufig nutze und vor allem warum. Einige in dieser Auswahl stehen für Smartphones, darunter das iPhone zur Verfügung, andere lassen sich auch mit dem Notebook, iPad bzw. per Browser nutzen und konfigurieren.

Plancast

Blick in die Zukunft des digitalen Österreich: SIME Vienna 2011

Am 28. April 2011 wird SIME, die größte nordeuropäische Zukunftskonferenz über Digital, Technologie, Social und Wirtschaft, Station in Wien machen. Das Motto der eintägigen Konferenz auf Einladung lautet “Brewing the digital Century”.

In der passenden Event-Location der Brauerei Ottakringer (Ottakringer Straße 91, 1160 Wien, Österreich), einer der ältesten Brauereien der österreichischen Hauptstadt, werden Microsoft als Co-Gastgeber und die (ehemalige) ZIT (heute: wirtschaftsagentur wien) Partner der Veranstaltung sein. Diese Konstellation ist nicht ganz neu: Die SIME hat in der Vergangenheit bereits mit Barcelona Activa und dem Stockholm City Council kooperiert, um die Wirkung der jeweiligen Wirtschaftsräume zu unterstützen, besonders da die Konferenz einen großen Anteil internationaler Besucher hat.

Mehr Aufmerksamkeit durch Engagement – und raus aus der Budget-Spirale!

Eine bekannte Situation: Es sollen mehr Interessenten gewonnen werden. Und: Es ist kein Budget für eine aufmerksamkeitsstarke Media-Kampagne da, weil das letzte große Projekt – so etwa der Relaunch der Unternehmens-Website – schon eine Riesensumme verschlungen.

– Die Lösung: Werden Sie kreativ! Kunden bilden die Grundlage eines Unternehmens, aber es gibt andere Wege, das eigene Geschäftsfeld darzustellen, ohne mit riesigen Werbebudgets und Werbemaßnahmen zu planen an oder immer wieder neue Marketingmaterialien zu drucken – die dann nach einem halben Jahr ihre Aktualität und Wert verlieren.

Vom größten Social Media Festival in den USA: South by Southwest SXSW

Der März ist Social: Schon seit letzter Woche und noch bis morgen dauert South by Southwest 2011 – das inhaltlich bedeutendste und größte Festival in den USA, das sich im Kern mit Social Media beschäftigt. Schwerpunkte bilden die Bereiche Musik, Film und Interactive. Während der Veranstaltung in Austin, Texas, werden auf Messen, Konferenzen und Events vielfältig neue Themen, Informationen und Dialog vorgestellt und diskutiert. Anziehungspunkte sind unzählige Podiumsdiskussionen, Abendveranstaltungen und Parties, hinzu kommen begleitende Ausstellungen und Wettbewerbe.

Übrigens: Wider Erwarten ist das Ganze keine amerikanische Binnenveranstaltung. Zwischen 11 und 23 Prozent (Film-Festival) der Besucher sind international und kamen in 2010 aus – offiziell – 54 Nationen (Interactive-Teil).

Wenn es dann doch einmal eine klassische Community sein darf…

In der Steinzeit des Internets, also noch vor wenigen Jahren, ging es Webseiten-Betreibern vor allem um eines: Den Aufbau einer Community. Man wollte in den „Besitz“ der Kontaktdaten von möglichst vielen Lesern, Nutzern, Forumsmitgliedern kommen. Seit Web 2.0 und Social Media hat sich das geändert. Jetzt geht es um „Freunde“, „Follower“ und Verbindungen. Communities, falls man das Konglomerat aus Nutzern verschiedener Plattformen, von Facebook über Twitter bis hin zu Xing, so nennen will, sind damit virtueller denn je. Es gibt nicht mehr die eine geschlossene, sondern viele verteilte Communities und das ist gut so, denn statt harten Kontaktdaten sind nun „Share-of-Voice“, Konversionsrate, und die Zahl der „Friends-of-Friends“ die neuen Währungen.

Allerdings gibt es durchaus gute Gründe doch noch auf klassische Community-Modelle zurückzugreifen. Sinn macht das etwa bei geschlossenen Projekten, also wenn Aussenstehende die Inhalte nicht sehen sollen, oder bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen, etwa einem BarCamp, Kongress oder einer Hausmesse. Die Frage ist nur, wie man so etwas auf Software-Seite realisiert? Glücklicherweise gibt es genug Online-Dienste genau für diese Zwecke.

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