Facebook-Nutzer und die neue Timeline: Statusmeldungen und Interaktion der Freunde sind wichtiger als das Titelbild

Da haben wir den Beweis: Wer schreibt, der bleibt – auch in Facebook. Die kürzlich neu eingeführte Timeline-Darstellung wird von den Nutzern im Alltag ganz anders verwendet als gedacht. Schade um das aufgeblasene Getue zahlreicher Social-Media-Agenturen und -Berater, die es zum  Start der umgestellten Facebook-Seiten im Prinzip nicht wissen konnten, doch umso mehr über die Bedeutung für die Community gepostet haben. Das künftige Verhalten der Community im Social Web lässt sich eben doch nur wie ein Blick in die Kristallkugel deuten, eben wie im richtigen Leben. Handfeste Beweise liefert eine jetzt vorgelegten Studie, welche das Nutzungsverhalten mittels der Augenbewegungen (Eye-tracking) der Facebook-User erfasst hat.

Fachbegriffe erklärt: Serendipität

Wenn wir in potentiellen Kunden versuchen, die Vorzüge von Social Media darzulegen, kommt garantiert irgendwann die Frage nach dem Sinn und Zweck der auf Laien und Einsteiger häufig trivial und beliebig wirkenden Status-Meldungen und Postings auf Twitter, Facebook und Co. Da steht dann auch schon mal – angesichts unzähliger Linkempfehlungen, Fotos und Check-in-Meldungen – die berühmte Grönemayer-Frage im Raum: „Was soll das?“