Unternehmen und Community: Was Mitarbeiter von sozialer Software erwarten

Die ersten Tage müssen damals entsetzlich gewesen sein: Kaum waren die Accounts geschaltet, trafen schon E-Mails am Arbeitsplatz der Mitarbeiter ein. Dabei gab es keine funktionierenden Prozesse, mittels derer die Empfänger alle Anfragen, Aufgaben und vielen neuen Informationen ordnen, bearbeiten oder weiterleiten konnten. Zudem platzte das alles in die vorhandene Situation bereits eintreffender Telefonanrufe, Fax-Dokumente und  – ja! – schriftlicher Korrespondenz per Post. Die zwei naheliegenden Möglichkeiten, dem aufkommenden Chaos zu begegnen: Totalverweigerung gegenüber den E-Mails oder die Möglichkeit sich zu arrangieren. Wie die Geschichte dann weiter im professionellen Umfeld abgespielt hat, ist bekannt.
Heute wirkt es geradezu wie ein Dejá-vu: Nur kommt plötzlich Social Media im operativen Arbeitsfeld hinzu. Immerhin gibt es bereits leicht erlernbare und  bequeme Methoden und Tools, um sich in den digitale Raum zu begeben und per mobilem Gerät überall den Prinzipien des Teilens (Sharing) und Zusammarbeitens in der Community (Collaboration) folgend tätig zu sein.

Sharing 2011: Was wie und wo geteilt wurde

Wie schon letztes Jahr hat der Sharing-Button-Spezialist AddThis auch für 2011 eine Infografik mit den Sharing Trends für das zurückliegende Jahr angefertigt. Wenig Überraschend liegt bei den Plattformen Facebook ganz weit vorne: Das soziale Netzwerk von Marc Zuckerberg ist die Basis für 52,1 allen Teilens. Überraschend: Twitter liegt zwar mit „nur“ 13,5 Prozent weit dahinter, legte im Laufe des Jahres aber um stolze 576,9 Prozent zu. Das größte Wachstum allerdings konnte – zumindest beim Teilen von Inhalten – die trendige Blogging-Plattform Tumblr hinlegen: 1299,5 Prozent, wobei ein Ende nicht in Sicht ist. Interessant: Die Google-Dienste scheinen trotz +1-Button als Sharing-Plattform nicht so recht Fuß fassen zu können und mussten einen Rückgang von acht Prozent hinnehmen.

Social Media? Storytelling! Warum Unternehmen eine Social-Web-Kommunikationsstrategie hilft

Vor kurzem habe ich an am BarCamp einer gefragten Konsumbranche teilgenommen, bei dem sich eine der Panel-Sessions darum drehte, welche Trends und Entwicklungen in Social Media und Online-Kommunikation vorausgesagt werden können. Ein wiederkehrendes Motiv ist bis heute das beliebte Thema „Was kommt nach Blogs / Facebook / Twitter / als Nächstes“ oder gar „Web 2.0 – quo vadis?
Und, ja, einige der Diskussionen beginnen immer noch mit der Klärung der Frage nach dem Ja oder Nein zu Social Media und Social Media Marketing.