Unternehmen und Community: Was Mitarbeiter von sozialer Software erwarten

Die ersten Tage müssen damals entsetzlich gewesen sein: Kaum waren die Accounts geschaltet, trafen schon E-Mails am Arbeitsplatz der Mitarbeiter ein. Dabei gab es keine funktionierenden Prozesse, mittels derer die Empfänger alle Anfragen, Aufgaben und vielen neuen Informationen ordnen, bearbeiten oder weiterleiten konnten. Zudem platzte das alles in die vorhandene Situation bereits eintreffender Telefonanrufe, Fax-Dokumente und  – ja! – schriftlicher Korrespondenz per Post. Die zwei naheliegenden Möglichkeiten, dem aufkommenden Chaos zu begegnen: Totalverweigerung gegenüber den E-Mails oder die Möglichkeit sich zu arrangieren. Wie die Geschichte dann weiter im professionellen Umfeld abgespielt hat, ist bekannt.
Heute wirkt es geradezu wie ein Dejá-vu: Nur kommt plötzlich Social Media im operativen Arbeitsfeld hinzu. Immerhin gibt es bereits leicht erlernbare und  bequeme Methoden und Tools, um sich in den digitale Raum zu begeben und per mobilem Gerät überall den Prinzipien des Teilens (Sharing) und Zusammarbeitens in der Community (Collaboration) folgend tätig zu sein.