Facebook-Seiten für Unternehmen: Mehr Potential durch Inhalte und Interaktion statt Kampagnen und Viralaktionen

Das Interesse unserer Kunden liegt neben der Planung einer strategischen Vorgehensweise, aussagekräftigen Botschaften und – selbstredend – grandiosen Inhalten auch immer wieder, nachgelagert, auf der Suche nach dem Umgang mit unterschiedlichen Plattformen im Social Web.

Allem voran geht es dabei um die adäquate Bedienung und Bespielung von Blog, Facebook oder Google+, daneben den passenden Einsatz etwa von Instagram und Pinterest, auch angesichts des Hypes darum. In der Regel ist die zentrale Herausforderung, die auftaucht: Wie können wir mehr „Gefällt Mir“-Klicks bzw. mehr Fans bekommen? Die Frage ist berechtigt, denn je  mehr Anhänger, je mehr Menschen die Beiträge der Kommunikationsabteilung lesen, desto größere Popularität kann für eine Idee, eine Marke, ein Produkt oder das Unternehmen erwachsen.

Video: Wie Foursquare-Nutzer an vielen Orten gemeinsam Relevanz erzeugen

Was überwiegt bei Ihnen, wenn Sie an den Social-Media-Dienst Foursquare denken: Freude oder Skepsis im Zusammenhang mit den Daten, die Sie bei der Nutzung veröffentlichen? Die häufig gestellte Frage: „Warum soll  ausgerechnet ich fremden Nutzern zeigen wo ich bin? Geschweige denn, wohin ich mich bewege oder was ich an einem Ort mache?“

Wer macht was wann, ist vielleicht nicht die wirklich wichtige Zielgröße, sondern vielmehr das, was viele an bestimmten Orten machen. Hinzu kommen Infos darüber, wofür sie sich interessieren, wo die Besonderheiten liegen, was eine persönliche Empfehlung, ein Hinweis, ein Tipp, eine Warnung sein könnte. Dadurch entsteht, jeweils im Detail der einzelnen Statusmeldung, aber auch im Kreis ihrer Freunde und Kontakte in den sozialen Netzwerken, ein relevanter Wert: Kontext – ein Zusammenhang zwischen vielen Individuen wird zum Geflecht, zur Situation, zum gesellschaftlichen Abbild im digitalen Raum. Und wenn wenn relevant wird, könnte es tatsächlich interessant sein.

Was Social Media für Unternehmen und Marken kostet und wann es etwas bringt (Folge 2)

Dies ist die Fortsetzung einer mehrteiligen Reihe.

Konsumenten definieren den Zustand ihrer emotionalen – geschaffenen – Welt durch Gefühle, Vorlieben, Beziehungen und Glück. Hingegen steht im Mittelpunkt des Business der die immer währende gegenseitige Fluss, die Aufwertung von Produkten, die gegenseitige Vermittlung durch Handel. Aber Gegenseitigkeit in der menschlichen Welt hat keinen solchen universalen oder genaue Regeln. Social Media ist ein Ort, wo die Regeln der Gegenseitigkeit in den geschäftlichen und menschlichen Welten aufeinander treffen.

Was Social Media für Unternehmen und Marken kostet und wann es etwas bringt

Was bringt uns das? Ich meine, was kann uns das WIRKLICH bringen? – So oder ähnlich wird immer häufiger von Unternehmen, speziell den Verantwortlichen im Marketing, die Frage gestellt, wo Social Media den Einsatz der aufgewendeten Mittel zurückspielt.

Dabei ist die Rechnung gleichlautend und einfach, wenn auch nicht trivial: Ein Engagement in Social Media ist im Grunde immer an die Erwartung geknüpft, im Gegenzug von Lesern, Nutzern, Kunden etwas zu bekommen. Der Einstieg bedeutet in der Regel, dies im Gleichklang und Verhältnis zu anderen Marketing-Aktivitäten zu tun, aber auch im Verhältnis zu den wesentlichen Ansprüchen und Bedürfnissen der Fachabteilungen und Unternehmensbereiche, die davon profitieren sollen.

Play to play: Wie sich professionelle Social Media bezahlt macht [UPDATE]

Müssen wir überhaupt im Web 2.0 präsent sein? Und wenn wir einsteigen: Was bringt Social Media für unsere Kommunikation?
– Diese und weitergehende Fragen werden momentan häufig gestellt, wenn Digital Natives und Fachleute, die in Unternehmen für Kommunikation verantwortlich sind, über Möglichkeiten und Bedingungen, Ziele und Umsetzung von Social Media sprechen.

Der Fokus von Web 2.0 Kommunikation wird sich weniger darauf richten, ob, sondern vielmehr wie, in welcher Intensität und mit welcher – unbedingten – Nachhaltigkeit digitale Kommunikation etabliert, umgesetzt und dauerhaft gelebt wird.