6 Tipps für messbaren Mehrwert von Unternehmenskommunikation in Social Media

In einem vor einiger Zeit abgeschlossenen Projekt, in dem wir digitale Kommunikation für einen Kunden umgesetzt haben, standen wir während des stetigen Wechselspiels zwischen Pressearbeit und Dialog mit der Öffentlichkeit kurzzeitig vor einer unerwarteten Herausforderung: Bestimmte Themen und gezielte Aufforderungen der Zielgruppe liefen nicht mehr so richtig durch die sozialen Netzwerke. Dabei war nicht ganz einfach zu verstehen, was tatsächlich die Ursache war.

Was Social Media für Unternehmen und Marken kostet und wann es etwas bringt (Folge 2)

Dies ist die Fortsetzung einer mehrteiligen Reihe.

Konsumenten definieren den Zustand ihrer emotionalen – geschaffenen – Welt durch Gefühle, Vorlieben, Beziehungen und Glück. Hingegen steht im Mittelpunkt des Business der die immer währende gegenseitige Fluss, die Aufwertung von Produkten, die gegenseitige Vermittlung durch Handel. Aber Gegenseitigkeit in der menschlichen Welt hat keinen solchen universalen oder genaue Regeln. Social Media ist ein Ort, wo die Regeln der Gegenseitigkeit in den geschäftlichen und menschlichen Welten aufeinander treffen.

Was Social Media für Unternehmen und Marken kostet und wann es etwas bringt

Was bringt uns das? Ich meine, was kann uns das WIRKLICH bringen? – So oder ähnlich wird immer häufiger von Unternehmen, speziell den Verantwortlichen im Marketing, die Frage gestellt, wo Social Media den Einsatz der aufgewendeten Mittel zurückspielt.

Dabei ist die Rechnung gleichlautend und einfach, wenn auch nicht trivial: Ein Engagement in Social Media ist im Grunde immer an die Erwartung geknüpft, im Gegenzug von Lesern, Nutzern, Kunden etwas zu bekommen. Der Einstieg bedeutet in der Regel, dies im Gleichklang und Verhältnis zu anderen Marketing-Aktivitäten zu tun, aber auch im Verhältnis zu den wesentlichen Ansprüchen und Bedürfnissen der Fachabteilungen und Unternehmensbereiche, die davon profitieren sollen.

Social Media-Aktivität steigert den Umsatz

Was bringt der Einsatz von Social Media für die Reputation unseres Unternehmens? Dies ist wahrscheinlich die am häufigsten gestellte Frage, sobald Kommunikationsabteilungen starten, „dieses Web 2.0“ zumindest theoretisch in ihrer Strategie zu berücksichtigen, vielleicht schrittweise sogar in ihre Prozesse und Tagesabläufe einzubinden.

In Sachen Relevanz dicht gefolgt wird der Beweggrund von der Frage, wie Ressourcen zeitlich und organisatorisch zu planen sind und welche Kanäle geeignet sind – kurz: „Müssen wir twittern und, falls ja, wie oft?“

Unter der Flut an Nutzungsraten und Vergleichsstudien mit verwirrenden Zahlen ist mit dem ENGAGEMENT db Report bereits im letzten Jahr ein Bericht veröffentlicht worden, der zusammenfasst, welche Erfolge der Einsatz von Social Media für bekannte Marken erzielte.

Play to play: Wie sich professionelle Social Media bezahlt macht [UPDATE]

Müssen wir überhaupt im Web 2.0 präsent sein? Und wenn wir einsteigen: Was bringt Social Media für unsere Kommunikation?
– Diese und weitergehende Fragen werden momentan häufig gestellt, wenn Digital Natives und Fachleute, die in Unternehmen für Kommunikation verantwortlich sind, über Möglichkeiten und Bedingungen, Ziele und Umsetzung von Social Media sprechen.

Der Fokus von Web 2.0 Kommunikation wird sich weniger darauf richten, ob, sondern vielmehr wie, in welcher Intensität und mit welcher – unbedingten – Nachhaltigkeit digitale Kommunikation etabliert, umgesetzt und dauerhaft gelebt wird.