Auf die Zeitung, fertig, los! Paperboy App zur Erkennung von Print-Artikeln gestartet

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Seit kurzem steht die kostenlose Paperboy App für Android und iPhone Smartphones bereit. Damit kann ein Foto von einem Zeitungs-oder Zeitschriftenartikel aufgenommen werden und die Paperboy Bilderkennung-Technologie nutzt dieses, um die digitale Version des Artikel – sofern vorhanden – zu finden.

So lassen sich digitale Artikel über Social Media verbreiten oder alternativ in der Bibliothek der Anwendung oder in Evernote speichern, einer beliebten Anwendung zur Erstellung und Bearbeitung von Notizen wie Texten über unterschiedliche mobile Geräte hinweg.

Video: Professionelle Social Media, das webcific Mediencamp und die Zukunft des Web 2.0


Das erste deutsche Mediencamp in München bildete den Auftakt unserer Aktivitäten für eine bessere Welt rund um den Print-to-Online-Shift.

Zum Thema Social Media, kommende Aktivitäten der Agentur von Ingo Becker und die Zukunft von webcific hat uns Tom Siegmund (@isartom), Podcaster und Redakteur von geekme.de im Rahmen des mobiledevcamp Munich 2009 bei Intel Deutschland in München vor kurzem interviewt:

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Digital Communications & Social Business Strategist. CEO & Founder @mindrockets. Loves Italy, Sweden, Silesian Poppy Cake and the Sea.

Medienwettlauf um den Leser 2.0 ist gestartet

Die Fronten scheinen aufzuweichen, mitunter sogar bei traditionsreichen Verlagen, die Leitmedien anbieten. Momentan werden komplette Portale für die Schlacht um den Leser 2.0 umgebaut: Bild, Spiegel, Welt sind bereits mit einem kräftigen Social Media-Anstrich versehen. Und Twitter nutzen sowieso fast alle – in unterschiedlicher Ausprägung und differenziertem Verständnis, siehe  Schlagzeilen-Verbreitung per automatischem Bot entgegen einem inhaltlich geprägten Blog-/Dialog-Angebot, wie dem der Rhein-Zeitung.

Axel Springer Verlag will Welt Kompakt relaunchen (Update)

Wie Thomas Knüwer auf seinem Blog Indiskretion Ehrensache berichtet, plant der Axel Springer Verlag laut Vorstandschef Mathias Döpfner einen Relaunch der Welt Kompakt. So schreibt Knüwer:

Sein Haus plane eine Zeitung mit Inhalten aus Twitter, Blogs und Facebook, ja, das Social Network sei gar Kooperationspartner. Bei einer kurzen Begegnung im Anschluss an das Panel erzählte Döpfner mir, es gehe dabei um einen “maßgeblichen Relaunch von ,Welt Kompakt’”, der in den “kommenden Wochen” umgesetzt werden soll.

Da stellt sich natürlich die Frage: Wird der Content einfach „geklaut“, oder werden die Urheber vor der Veröffentlichung gefragt und angemessen bezahlt?

Auch Murdoch aggregiert Fremd-Content

Rupert Murdoch agitiert gegen Google und andere Content-Aggregatoren, weil sie seinen Content „klauen“ und nichts dafür bezahlen. Das zeugt zum einen davon, dass er genauso, wie viele andere Verleger auch, das Internet nicht verstanden hat (wo soll denn sonst der Traffic herkommen?). Aber es kommt noch besser. Techdirt hat sich auf ein paar von Mordochs News-Corp-Sites umgesehen und was haben die Autoren dort, unter anderem in der Tech-Rubrik des Wall Street Journal online gefunden? Genau: „geklauten Content“!

Wir haben uns das genauer angesehen und tatsächlich einen Kasten mit aggregiertem Content anderer Sites gefunden (siehe Screenshot rechts). Noch besser: Das Wallstreet Journal nimmt hierbei die Leistungen des Aggregations-Dienstleister OneSpot in Anspruch. Ein Startup, der ausschließlich – nach Verleger-Lesart – von „Content-Klau“ lebt.

Googles Antwort auf den Vorstoss von Rupert Murdoch

Der britische Telegraph berichtet über Googles Antwort auf Rupert Murdochs Interview vom letzten Freitag und zitiert einen Google Sprecher:

Google News and web search are a tremendous source of promotion for news organisations, sending them about 100,000 clicks every minute.

und weiter:

Publishers put their content on the web because they want it to be found, so very few choose not to include their material in Google News and web search. But if they tell us not to include it, we don’t. If publishers want their content to be removed from Google News specifically all they need to do it tell us.

Paid Content: Murdoch will raus aus Google [Update]

Rupert Murdoch und seine News Corporation beherrschen große Teile der Medien weltweit. Das Reicht von Zeitungen (z.B. Times), über Kabelsender (Sky) bis hin zu Filmstudios (20th Century Fox) und Internet-Unternehmen (MySpace).

Schon seit längerem ist bekannt, das Murdoch zu den Internet- und insbesondere Google-kritischen Verlegern gehört, weil der Suchmaschinenriese angeblich mit fremdem Content Geld verdient, davon aber nichts an die Eigentümer, sprich die Verlage, abführt. Hier steht er in einer Reihe mit deutschen Verlagsgrößen wie Mathias Döpfner (Axel Springer Verlag) und Hubert Burda (Burda Media). Kein Wunder also, dass diese Verleger zusammen mit zig anderen „Medienschaffenden“ im Juli dieses Jahres die Hamburger Erklärung unterzeichnet haben.