Richtige Kommunikation für den Mittelstand (um am Ball zu bleiben)

Spätestens in der zweiten Jahreshälfte, wenn entweder große Branchen-Termine ums Neue ins Blickfeld rücken oder das alljährliche Vor-Weihnachtsgeschäft bevorsteht, forciert eifriges Treiben in den Marketing-Bereichen kleiner und großer mittelständischer Unternehmen.

Die wesentlichen Aktivitäten für Produktwerbung und Vertriebsunterstützung laufen mittlerweile ganzjährig angesichts zusammenwachsender Märkte im Zuge von Globalisierung. Doch gerade das zeitliche und strukturelle Zusammenrücken von Multiplikatoren und Zielgruppen in der digitalen Welt macht den Kommunikationsverantwortlichen schwer zu schaffen.

Appetit auf frische Kommunikation 2.0

Ein kurzer Blick in die Kommunikationsküchen genügt: Im Nebel dampfender Web 2.0-Kochtöpfe wird eifrig geschnippelt und gerührt. Am Social Web Wok, dem Anlaufpunkt kommunikativer Culinaria, tummeln sich zahlreiche – warum eigentlich nicht – selbsternannte Experten. Dazwischen drängeln sich lautstark eine Reihe Platzhirsche – Agentur-Mitarbeiter aus Public Relations, Direkt- und Viralmarketing und Werbung, die mitunter irritiert darauf reagieren, dass die frischen Macher eifrig mitmischen.

Weiter versalzen oder anständig pfeffern?

Immerhin ist das Verlangen nach ewig vor sich brutzelnder Info-Hausmannskost, wie sie den Stammgästen seit jeher kredenzt wird, gering und sinkt weiter. Die Ursachen dafür? Ein Blick ins Restaurant zeigt: Nicht erst seit gestern sitzt eine ganz neue, hungrige Klientel an der großen Tafel des Informationsaustausch.

Mit Social Media Themen setzen und Trends aufspüren

Social Media Plattformen bieten – richtig ausgewählt, angewendet und ausgewertet – ideale Kommunikationswerkzeuge.

– Beispiel Blogs: Neben dem Einsatz als Informationsquelle können sie ideal genutzt werden, um rechtzeitig und passend für das eigene Unternehmen oder Projekt Themenfelder besetzen zu können. Die Möglichkeiten, um im Social Web selbst Themen bestimmend zu sein und gleichzeitig selbst am Puls der Zeit zu bleiben, sind beinahe unerschöpflich.

Gleichzeitig eignen sich zahlreiche Web 2.0 Tools, die dem Blog regelrecht zuarbeiten, wie Twitter, Google Reader und Facebook, auch als Frühwarndienste, um mögliche Risiken und Gefahren zu erkennen, die vom Wettbewerb, in der Industrie-Branche oder seitens der Gesamtwirtschaft ausgehen. Auf diese Weise kann mit gezielter Taktik und passenden Maßnahmen Schaden rechtzeitig abgewendet oder zumindest bei früher Erkennung reaktiv eingedämmt werden.