Nicht ohne meine Hootsuite: Gute Angebote für Social-Media-Monitoring

Die TweetDeck App ist Geschichte, zumindest wenn sie in Kürze abgeschaltet wird. Das Team des Angebots, welches bereits 2011 von Twitter aufgekauft wurde, hat in seinem Blog letzte Woche angekündigt, seine mobilen und Desktop-Versionen, einschließlich der Apps TweetDeck AIR, TweetDeck für Android und TweetDeck für iPhone einzustellen. Das Web-Tool wird demnach weiter zur Verfügung stehen.

Gemäß des Postings im TweetDeck Blog werden die betreffenden Apps aus den jeweiligen App-Stores Anfang Mai entfernt und dann kurze Zeit später nicht mehr funktionieren. Auch die Unterstützung für die Facebook-Integration wird demnach beendet. „Um weiterhin so ein großartiges Produkt anzubieten, das auf Ihre speziellen Bedürfnisse [die der Nutzer] eingeht, werden wir unsere Entwicklungsbemühungen auf unsere moderne Web-basierten Versionen von TweetDeck konzentrieren„, heisst es dazu im entsprechenden Blogposting.

BesserOnline 2010 #djv_bo

Auf der DJV-Konferenz BesserOnline 2010 war der Titel Programm. Es ging im wesentlichen um die Zukunft des Journalismus und wie und ob er im Web bestehen kann. Ein Fazit dazu gibt es auf webcific.com. Ein großes Thema war natürlich die Unfähigkeit der Verlage sich im Web zu finanzieren.

BO 089

Aus Sicht des PRlers ergibt sich daraus natürlich ein Problem: Wenn Online-Medien auf absehbare Zeit nicht finanzierbar werden und deshalb vom Markt bzw. in der Bedeutungslosigkeit verschwinden und Journalisten nicht selbst den Content erstellen, weil sie Angst vor dem Web und Social Media haben (ja, dieses Fazit lässt sich ziehen), dann werden Unternehmen gezwungen selbst entsprechende Inhalte zu erstellen, um ihre Messages unter das Volk und die interessierten Kunden zu bringen.