Studie zeigt: Google liebt Facebook

Wir haben ja schon einmal darauf hingewiesen, dass Social Media immer wichtiger für Ihr Suchmaschinen-Ranking wird. Jetzt scheinen das die SEO-Spezialisten von Searchmetrics für den deutschen Markt nachgewiesen zu haben.

Zitat aus der Pressemitteilung:

Dazu analysierte das Berliner Unternehmen Anfang Mai die besten 20.000 deutschen Keywords, sortiert nach Suchvolumen, und die jeweils 30 besten organischen Ergebnisse inklusive Videoergebnissen aus der Universal Search bei Google und untersuchte anschließend die Korrelationen zwischen Social-Media-Aktivitäten und Ranking.

Das Ergebnis zeigt: Rund 93 Prozent der Top-20.000-Keywords, die bei Google Platz eins im organischen Ranking belegen, haben mindestens einen Like, Share oder Comment bei Facebook. Auf Rang 30 sind dies nur noch 38 Prozent.

Ärgerlich: Von falschen Begriffen und Übersetzungen auf Facebook

Seit es für Facebook eine deutsche Benutzeroberfläche gibt, ärgere ich mich über den Begriff „Freund“. Warum? Ganz einfach: Im Deutschen ist der Freund eine Person, die einem sehr nahe steht. Im Englischen ist der Begriff „friend“ hingegen viel weiter gefasst. Er kann auch der bzw. die „Bekannte“ heißen (siehe auch hier). Also jemand den man einfach nur kennt.

Nimmt man noch den kulturellen Background der USA dazu, dann kann ein „friend“ auch jemand sein, den man irgendwann einmal flüchtig kennen gelernt hat. Ich selbst habe es mehrfach erlebt, dass Leute, die ich gerade eben kennen gelernt habe, mit „This is Richard, a friend of mine“ vorgestellt haben. Zwar gibt es für den „Bekannten“ auch das Wort acquaintance, doch das wird kaum verwendet. Und schon der „gemeinsame Bekannte“ ist wiederum der „mutual friend“.