Startup Kommunikation Social Media Luftballons

Das ist die vermutlich beste Startup-Kommunikation

Startup Kommunikation Social Media LuftballonsZwei Millionen Dollar für das Kommunikationsthema eines Startups – mit einer Gründer-Präsentation über nichts. Das mag als Einstieg bei potentiellen Investoren zunächst ziemlich verrückt wirken, doch tatsächlich scheint  eine wohl überlegte Methode dahinter zu stecken. Denn – frei nach der Kommunikationstheorie von Watzlawick: Es kann nicht nichts kommuniziert werden.

Der Gründer, dem dies kürzlich gelang, ist  Itay Adam – jemand, der sowohl finanziell als personell bereits gut genug ausgestattet ist, um „The Next Big Thing“ zu entwickeln. Eigentlich ist alles, was ihm zum Glück fehlt, die treffende Idee. Dabei ist er – Zeit seines Lebens Unternehmer – ein großer Fan von Seinfeld.

Kommunikation 2015 – Digitales Leben heute und morgen [Video]

Wie wird sich unser Leben im Zusammenhang mit Verhalten in Kommunikation, Vernetzung, Engagement, aber auch hinsichtlich gesellschaftlich-sozialer Werte wie Bewusstsein und  Verantwortung durch das – heute noch so genannte – Web 2.0 verändern? Digitale Kommunikation wirkt in die industrielle Welt, zunächst über die Aktiven in sozialen Netzwerken, über Breitband-Zugang ans Internet angeschlossenen. Sowohl unser Bewusstsein und Wirken wie Bereitschaft zum Teilen von Inhalten und Meinungen als auch gesellschaftliche Werte wie Engagement, soziale Kompetenz und Veratwortung werden beeinflusst. Und unsere relativ simpel beeinflussbaren Bedürfnisse als Konsument (auch wenn dies keiner so gern zugeben mag).

Wie im richtigen Leben: Tummelplätze auf der Karte des Social Networking

Wo findet Social Media – inhaltlich fundiert – statt?
Wir beantworten Nutzern auf Seiten von Unternehmen und Agenturen diese Frage beinahe im Wochenrhythmus. Über die Relevanz braucht im Grunde nicht mehr diskutiert werden: Immerhin schreiben wir das Jahr 2o11, in dem digitale Kommunikationskanäle allgegenwärtig sind. Angesichts der verbreiteten Unterscheidung von Zielgruppen und Ansprache in B2B und B2C, von Business und Konsumenten, Firmenvertretern und Privatnutzern, werfen wir gern einen Blick auf die Topografie des Social Web.

Jura-Professor warnt Unternehmen vor Facebook… und hat unrecht!

Prof. Dr. Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster sorgt zur Zeit für so manches Kopfschütteln. Behauptet er doch allen ernstes im Deutschen AnwaltSpiegel (bezeichnender Weise ein „Online“ -Magazin für Recht, Wirtschaft und Steuern, dass es aber lediglich als PDF  [Update:] nicht mehr zum Download gibt <sigh!>):

Der Rat des Juristen kann nur sein, Facebook zu meiden. Unternehmen haben dort nichts zu suchen; denn ihre Geschäftsinteressen beißen sich regelmäßig mit den Besonderheiten des Web2.0 und den dort gängigen in- teraktiv-privaten Umgangswünschen.

Warum Unternehmen twittern müssen!

Moderne Unternehmens-Kommunikation, von der PR bis hin zur Werbung und allen Maßnahmen dazwischen, muss viele Kanäle bedienen. Von den ganz alten, wie Printmedien (noch) bis hin zu den ganz neuen wie Social Media. Doch gerade mit letzterem hat so mancher Marketer und PR-Mensch immer noch seine Probleme. Und so kommt es in unseren Neukundengesprächen immer wieder zur folgenden Frage:

„Warum sollen wir twittern?“

Ich erspare mir dieses Mal die Antwort und lasse Adam Bain, den „President of Global Revenue“ bei Twitter, sprechen:

„Gegenwärtig folgen 20 bis 40 Prozent unserer Anwender einer Marke. Und was neue Anwender betrifft, unter den ersten zehn „Follows“ beziehungsweise Accounts, denen sie folgen, ist eine Marke!“

Was Social Media für Unternehmen und Marken kostet und wann es etwas bringt (Folge 2)

Dies ist die Fortsetzung einer mehrteiligen Reihe.

Konsumenten definieren den Zustand ihrer emotionalen – geschaffenen – Welt durch Gefühle, Vorlieben, Beziehungen und Glück. Hingegen steht im Mittelpunkt des Business der die immer währende gegenseitige Fluss, die Aufwertung von Produkten, die gegenseitige Vermittlung durch Handel. Aber Gegenseitigkeit in der menschlichen Welt hat keinen solchen universalen oder genaue Regeln. Social Media ist ein Ort, wo die Regeln der Gegenseitigkeit in den geschäftlichen und menschlichen Welten aufeinander treffen.

Was sorgt für virale Effekte? Ganz klar: die Story!

Virale Effekte werden in der Kommunikation allenthalben einkalkuliert. Geleitet werden sie von offen vorgetragenen Absichten oder perfide taktisch, weil werblich, getarnt. Doch was genau begeistert die Menschen – immerhin sind es oft Tausende bis Millionen – solche Inhalte zu teilen:

  • Das Besondere? Kann es nicht sein, denn das Einzigartige verliert typischerweise an Wert, wenn es für die Massen bereitgestellt wird.
  • Der Reiz, die persönliche Aufladung, SELBST der erste gewesen zu, der etwas SEINEN Freunden, Kontakten, Lesern mitgeteilt hat? Hmm, die First-Mover-Theorie zieht sich bis in die Legende hinein, dass in der Hauptstadt – oder im Silicon Valley oder in New York oder egal wo – (womöglich selbsternannte) Eliten der Digital Natives hocken und irre Dinge aus ihren Tablet-Wundertüten zaubern. Oder surfen sie einfach mehr, weil mehr Zeit dafür haben? Was für eine selbstreferenziell-rhetorische Frage…