Sammelpunkt statt Infoschleuse: Warum Unternehmen Presseseiten im Social Web öffnen sollten

Wozu werden PR-Informationen exklusiv Journalisten vorbehalten, obwohl im Verhältnis immer weniger von ihnen für eine herkömmliche Verbreitung sorgen?

Mit aufwändig produzierten Informationspaketen arbeiten Pressestellen der Unternehmen für die Versorgung von Journalisten. Von innen betrachtet ist das alles oft mit viel Einsatz erstellt, taktisch auf den Punkt geplant herausgegeben – zur Ankündigung der Produkte, für die Unterstützung der Marke oder an saisonalen Höhepunkten. Und von außen, aus Sicht der Redakteure, ist es dann doch wie ein Dauer-Platzregen an Informationen.

Zukunft des Journalismus: Die Selbermacher

Wir haben ja schon beim ersten Teil gesagt, dass Der Elektrische Reporter mit der Folge „Zukunft des Journalismus: Wer soll das bezahlen? eigentlich das Video zum webcific Mediencamp gemacht hat.

Für den zweiten Teil gilt das um so mehr: „Zukunft des Journalismus: Die Selbermacher„.

Aus der Einleitung von Mario Sixtus:

Es geht ihnen nicht gut, den Zeitungsverlagen und Medienhäusern… Nach dem ihre Leser und Anzeigenkunden quasi im Gleichschritt ins Netz abgewandert sind, müssen Journalisten nun feststellen, dass sogar ihr Berufsbild im Web nicht mehr das ist, was es einst war!

Anschauen ist Pflicht für jeden Journalisten, Redakteur und Autor:

Studie: The end of advertising as we know it

Eine immer noch aktuelle Studie (sie wurde Anfang 2008 publiziert) von IBM zeigt den drastischen Wandel in der Werbeindustrie (advertising). Betroffen sind alle, die von Werbung leben, also auch die Journalisten, bzw. die Medien für die sie arbeiten:

The next 5 years will hold more change for the advertising industry than the previous 50 did. Increasingly empowered consumers, more self-reliant advertisers and ever-evolving technologies are redefining how advertising is sold, created, consumed and tracked.

Mehr Infos gibt es bei Martin Meyer-Gossner auf TheStrategyWeb.