BesserOnline 2010 #djv_bo

Auf der DJV-Konferenz BesserOnline 2010 war der Titel Programm. Es ging im wesentlichen um die Zukunft des Journalismus und wie und ob er im Web bestehen kann. Ein Fazit dazu gibt es auf webcific.com. Ein großes Thema war natürlich die Unfähigkeit der Verlage sich im Web zu finanzieren.

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Aus Sicht des PRlers ergibt sich daraus natürlich ein Problem: Wenn Online-Medien auf absehbare Zeit nicht finanzierbar werden und deshalb vom Markt bzw. in der Bedeutungslosigkeit verschwinden und Journalisten nicht selbst den Content erstellen, weil sie Angst vor dem Web und Social Media haben (ja, dieses Fazit lässt sich ziehen), dann werden Unternehmen gezwungen selbst entsprechende Inhalte zu erstellen, um ihre Messages unter das Volk und die interessierten Kunden zu bringen.

Fazit: BesserOnline 2010 #djv_bo

Letzten Samstag fand im Gebäude des Bayerischen Rundfunks die DJV-Konferenz BesserOnline statt. Was es dazu zu sagen gibt wurde von anderen Kollegen schon ausführlich kommentiert, zum Beispiel hier:

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Ich selbst war am Morgen zusammen mit Richard Gutjahr in einem Panel rund um das Thema „iPad, Tablet-PCs und digitales Publishing der Zukunft“ auf der Bühne. Nachmittags dann noch einmal zusammen mit Lisa Sonnabend (muenchenblogger) und Stefan Aigner (regensburg-digital.de) im Panel „Von A-Bloggern und Alpha-Journalisten lernen„.

Zukunft des Journalismus: Die Selbermacher

Wir haben ja schon beim ersten Teil gesagt, dass Der Elektrische Reporter mit der Folge „Zukunft des Journalismus: Wer soll das bezahlen? eigentlich das Video zum webcific Mediencamp gemacht hat.

Für den zweiten Teil gilt das um so mehr: „Zukunft des Journalismus: Die Selbermacher„.

Aus der Einleitung von Mario Sixtus:

Es geht ihnen nicht gut, den Zeitungsverlagen und Medienhäusern… Nach dem ihre Leser und Anzeigenkunden quasi im Gleichschritt ins Netz abgewandert sind, müssen Journalisten nun feststellen, dass sogar ihr Berufsbild im Web nicht mehr das ist, was es einst war!

Anschauen ist Pflicht für jeden Journalisten, Redakteur und Autor:

Studie: The end of advertising as we know it

Eine immer noch aktuelle Studie (sie wurde Anfang 2008 publiziert) von IBM zeigt den drastischen Wandel in der Werbeindustrie (advertising). Betroffen sind alle, die von Werbung leben, also auch die Journalisten, bzw. die Medien für die sie arbeiten:

The next 5 years will hold more change for the advertising industry than the previous 50 did. Increasingly empowered consumers, more self-reliant advertisers and ever-evolving technologies are redefining how advertising is sold, created, consumed and tracked.

Mehr Infos gibt es bei Martin Meyer-Gossner auf TheStrategyWeb.