Facebook-Seiten für Unternehmen: Mehr Potential durch Inhalte und Interaktion statt Kampagnen und Viralaktionen

Das Interesse unserer Kunden liegt neben der Planung einer strategischen Vorgehensweise, aussagekräftigen Botschaften und – selbstredend – grandiosen Inhalten auch immer wieder, nachgelagert, auf der Suche nach dem Umgang mit unterschiedlichen Plattformen im Social Web.

Allem voran geht es dabei um die adäquate Bedienung und Bespielung von Blog, Facebook oder Google+, daneben den passenden Einsatz etwa von Instagram und Pinterest, auch angesichts des Hypes darum. In der Regel ist die zentrale Herausforderung, die auftaucht: Wie können wir mehr „Gefällt Mir“-Klicks bzw. mehr Fans bekommen? Die Frage ist berechtigt, denn je  mehr Anhänger, je mehr Menschen die Beiträge der Kommunikationsabteilung lesen, desto größere Popularität kann für eine Idee, eine Marke, ein Produkt oder das Unternehmen erwachsen.

Facebook-Nutzer und die neue Timeline: Statusmeldungen und Interaktion der Freunde sind wichtiger als das Titelbild

Da haben wir den Beweis: Wer schreibt, der bleibt – auch in Facebook. Die kürzlich neu eingeführte Timeline-Darstellung wird von den Nutzern im Alltag ganz anders verwendet als gedacht. Schade um das aufgeblasene Getue zahlreicher Social-Media-Agenturen und -Berater, die es zum  Start der umgestellten Facebook-Seiten im Prinzip nicht wissen konnten, doch umso mehr über die Bedeutung für die Community gepostet haben. Das künftige Verhalten der Community im Social Web lässt sich eben doch nur wie ein Blick in die Kristallkugel deuten, eben wie im richtigen Leben. Handfeste Beweise liefert eine jetzt vorgelegten Studie, welche das Nutzungsverhalten mittels der Augenbewegungen (Eye-tracking) der Facebook-User erfasst hat.

Analyse: Wann lohnt sich das Posten auf Facebook?

Immer wieder stellen sich Unternehmen die Frage, wann im Verlauf des Tages bzw. der Woche die Interaktion auf Facebook am höchsten und damit auch die Kommunikation am effektivsten ist. Die unten stehende Infografik von Social Bench gibt Ihnen zumindest ein paar Hinweise, wann sich die Nutzer und Seitenbetreiber am aktivsten sind.

Allerdings können wir Ihnen aus unserer Praxis versichern, dass es wichtiger ist – unabhängig von der Zeit – überhaupt zielführend auf Facebook aktiv zu sein! Das heißt: Eine informative, gut gebrandete Facebook-Seite aufzubauen, dort regelmäßig interessante Beiträge zu posten, die Interaktion mit den eigenen (und potentiellen) Fans anzuregen und auf anderen, passenden Seiten und Profilen zu interagieren (Kommentare hinterlassen etc.). Wenn das alles passt, ergibt sich das mit den Zeiten fast von selbst…

Wenn es dann doch einmal eine klassische Community sein darf…

In der Steinzeit des Internets, also noch vor wenigen Jahren, ging es Webseiten-Betreibern vor allem um eines: Den Aufbau einer Community. Man wollte in den „Besitz“ der Kontaktdaten von möglichst vielen Lesern, Nutzern, Forumsmitgliedern kommen. Seit Web 2.0 und Social Media hat sich das geändert. Jetzt geht es um „Freunde“, „Follower“ und Verbindungen. Communities, falls man das Konglomerat aus Nutzern verschiedener Plattformen, von Facebook über Twitter bis hin zu Xing, so nennen will, sind damit virtueller denn je. Es gibt nicht mehr die eine geschlossene, sondern viele verteilte Communities und das ist gut so, denn statt harten Kontaktdaten sind nun „Share-of-Voice“, Konversionsrate, und die Zahl der „Friends-of-Friends“ die neuen Währungen.

Allerdings gibt es durchaus gute Gründe doch noch auf klassische Community-Modelle zurückzugreifen. Sinn macht das etwa bei geschlossenen Projekten, also wenn Aussenstehende die Inhalte nicht sehen sollen, oder bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen, etwa einem BarCamp, Kongress oder einer Hausmesse. Die Frage ist nur, wie man so etwas auf Software-Seite realisiert? Glücklicherweise gibt es genug Online-Dienste genau für diese Zwecke.

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Wie eine Community richtig aufgebaut wird

  • Etablieren Sie eine Community dort, wo die angepeilte Zielgruppe ist. Einfach geräuschlos zu beginnen und zu erwarten, dass sich jemand anmeldet, mag als der einfachere Weg erscheinen. Bei geringer Nutzerzahl und angesichts Aktivitätsbereitschaft von Teilnehmern, die sich in der Regel über mehrere Plattformen verteilt, beginnen jedoch rasch Monologe. Schlimmstenfalls stammen diese von Mitarbeitern im eigenen Team bzw. sogar den Moderatoren.
  • Entwickeln Sie eine Strategie, unter welchen Kriterien Inhalte ausgewählt und wie diese gepostet werden sollen, zum einen für jede Community bzw. jeden genutzten Kommunikationskanal gesondert, zum anderen in der integrierten Gesamtsicht für ein erfolgreiches Zusammenspiel.