Social Media Facebook Google Instagram Twitter 2018

Social Media heute und morgen

Eine kleine, aber feine Übersicht über Social Media in Deutschland zum professionellen Jahresauftakt 2018 in der Kommunikation liefert Christian Buggisch mit verfügbaren Zahlen aus dem letzten Jahr und eigenen Berechnungen.

 

Blick in die Zukunft von Social Media

Unsere – entschlossene – Prognose: Die Nutzerwelt wird sich neben den Angeboten der drei großen Plattform-Anbieter Facebook, Google und Twitter zukünftig zwischen noch mehr Hedonismus, Entertainment und Fun Faktor – allen voran Instagram – gegenüber Social Media, die zugleich das Verlangen nach Sicherheit stillen – egal, ob von traditionellen, journalistisch geprägten Medien befeuert oder nicht.
Daneben sind möglicherweise schon bald marktreife Entwicklungen mit Schwerpunkt künstlicher Intelligenz (KI/ AI) zu erwarten. Drang nach persönlicher bis hin zu Zwang nach beruflich geprägter Weiterentwicklung im Zuge der weltweiten Digitalisierung werden dabei erheblich als Zugkräfte wirken. Ob Deutschland und seine Nutzer dabei den Anschluss verliert, liegt immer mehr ganz unpathetisch letztlich an jedem Einzelnen, der Bereitschaft im privaten Umfeld digitale Angebote zu nutzen und im beruflichen Bereich für das Unternehmen oder die Organisation wenig oder erheblich mitzuwirken.
Darüber hinaus werden Angebote, die vor allem der Verbreitung von gutem, sprich inhaltsrelevantem und nachhaltigem Content dienen, nach wie vor ihren Raum finden, nicht nur für die Spitze der Influencern.
Nur soviel: Blogs (still) rule!

Mehr Einfluss von Live Videos, Content-Visualisierung und Influencer Marketing

Mehr Trends, vor allem wie das Marketing Social Media weiter beeinflussen wird, zeigt die folgende Infografik. Demnach werden Live Videos, Social Media Influencer Marketing, die Visualisierung von Content, verbesserte Analyse und Chatbots in Zukunft noch mehr Bedeutung zukommen.
infografik social media marketing trends content live videos analytics chatbots 2018 by MicroCreatives
Quelle / Infografik: MicroCreatives.com
– Titelbild / Quelle: geralt / pixabay CC0

Von Google Street View zu Google Business Photos: Indoor-Aufnahmen aus Seattle

Screenshot Google Maps Indoor Yunnie Seattle Washington USAIm Zuge der Übernahme des bisher eher unbekannten Start-ups Sparq aus Seattle durch Yahoo! gestern ist es kaum mehr als ein Zufallsprodukt: Auf LinkedIn ist die Adresse des Noch-Start-up hinterlegt – ein Klick darauf und es geht direkt ins Uni-Viertel der Metropole am Pazifik. Das ist erstmal nichts Besonderes. Doch in der Nachbarschaft verbirgt sich ein kleiner Clou: Vor der Front des unscheinbaren Frozen Yoghurt und Bubble Tea Shops Yunnie wird in der Navigation die Option „Von innen ansehen“ angeboten.

Pinterest, Twitter, Facebook, Instagram, Google+ und LinkedIn im Vergleich [Infografik]

Zu allen Social-Media-Kanälen, besonders aber Facebook, Google+, Instagram, LinkedIn, Pinterest und Twitter gibt es Infografiken wie Sand am Meer, wobei mitunter erstellen Grafiker für Marketingplattformen diese im täglichen Turnus. Einen hübschen Vergleich für 2014 hat Leverage zusammengestellt. Darin werden teils bekannte, teils neue demografische Details von Nutzern der in Europa und Nordamerika wohl am stärksten genutzten Plattformen Facebook, Google+, InstagramLinkedInPinterest und Twitter aufgegriffen.

Für alle, die – auch heute noch – erste Schritte in den sozialen Medien starten, bieten diese Details sicher interessante Anhaltspunkte auf der Suche nach dem passenden Netzwerk zu finden. Um die Sichtbarkeit und den Bekanntheitsgrad bei einer Premiere eines neuen Produkts, eines Unternehmens oder einer Marke möglichst optimal zu gestalten, sind diese Social Media sicher unter den effizientesten und erfolgversprechenden, auch zum Start.

Mobile Social Media Nutzung: Das passiert im Universum von Apps und Tools

Hier kommt die Aktualisierung des bekannten Geosocial Universe über mobile Social Media Nutzung, einer verbreiteten Infografik aus dem Hause JESS3, mittlerweile als Version 3.

Darin sind auf Basis der mobilen Nutzung bereits die neuesten Social Media Statistiken und Nutzungszahlen für 2013 eingearbeitet. Die Infografik berücksichtigt sowohl eine Menge populärer Plattformen und Angebote als auch solche, die hierzulande selten genutzt werden, darunter Path, Mixi und Snapchat oder weitgehend unbekannt sein dürften etwa PokeQZone, Sina Weibo und SocialCam.

Mobile Social Media first – doch Apps sind vergänglich

Wer erinnert sich eigentlich heute noch an Social Media App-Angebote wie Brightkite, FriendFinder, Gowalla oder gar Loopt?

Mobile Social Media Nutzung Geosocial Universe Infographic JESS3

Go Google: Neues Social-Angebot zur Zusammenarbeit in Unternehmen

Neues in Sachen Mitarbeiter-Zusammenarbeit von Google: In Kürze wird die App-Plattform in Google Plus integriert, damit Unternehmensmitarbeiter bei ihrer Online-Zusammenarbeit im Projektteam zu unterstützen. Oder, wie Google es selbst bezeichnet: Go Google.

Da Google die Funktion bereits intern ausprobiert hat, werden diese nun offenbar auch ruhigen Gewissens öffentlich bereitgestellt. Wie bereits von Services wie Google Wave (wer erinnert sich noch?) und eben Google+ selbst bekannt, gibt es daher einen umfassende Beta-Phase voraussichtlich bis Ende 2013, in der die Dienste in der Cloud komplett genutzt werden können.

Die Funktionsumfang umfasst folgende Angebote:

  • Nicht-öffentliches Teilen innerhalb von Projekten und Unternehmen

7 neue Tipps für mehr Wertschöpfung aus den täglichen Social-Media-Aufgaben

Als moderner digitaler Arbeiter kennen Sie das Spiel: Jeden Morgen klicken Sie sich durch die diversen  Timelines von Facebook, Google+ und Twitter und wissen nicht, wo Sie anfangen sollen, Artikel zu lesen, im Auge zu behalten, in Posterous zu klippen oder einen neues Posting daraus zu entwickeln. Seit Freitag, bestenfalls seit Sonntagnachmittag vom Home, sweet home, haben sich Hunderte, wenn nicht Tausende neuer Content-Schnipsel überall angesammelt. Und dann kommen schon die Tweets von den üblichen Verdächtigen herein, oft mit Links auf FAZ, Spiegel Online oder Meedia, eingeleitet durch ewig gleiche Einstiege wie „Lesenswert“ und „Empfehlenswert“, zudem getaggt mit #reputation und #studie, oder gleich noch besser,#b2b und #socialmedia. Das hilft thematisch im Detail selten weiter, vor allem morgens.

Die neue Datenschutzerklärung nutzt Google – aber auch dem Nutzer?

Momentan sieht es bei Google danach aus, dass die Werbevermarktung über den Nutzen siegen könnte. Ohnehin ist es eine Konstante im digitalen Bereich, dass Anbieter immer wieder Nutzungsrichtlinien, Geschäftsbedingungen und Datenschutzhinweise ändern. Ziel ist dabei häufig nicht primär der bessere Schutz des Nutzers und dessen Rechte, sondern die Verschiebung der Grenzen, um ein Maximum seiner Daten zu gewinnen. Dafür klopfen verstärkt Datenschützer, Gesetzgeber und nationale Regierungen den betreffenden Unternehmen – siehe zuletzt Facebook – auf die Finger. Bislang schien Google sich in Sachen Produktanpassungen von Facebook zu unterscheiden. Das hat es im Alltag einfach gemacht, Google-Angebote wie Texte & Tabellen oder YouTube zu nutzen, und weniger eine der zahlreichen Apps in Facebook. Parallel wächst so natürlich die Menge an Daten, die Google dadurch sammeln kann, exponentiell.