Facebook-Seiten für Unternehmen: Mehr Potential durch Inhalte und Interaktion statt Kampagnen und Viralaktionen

Das Interesse unserer Kunden liegt neben der Planung einer strategischen Vorgehensweise, aussagekräftigen Botschaften und – selbstredend – grandiosen Inhalten auch immer wieder, nachgelagert, auf der Suche nach dem Umgang mit unterschiedlichen Plattformen im Social Web.

Allem voran geht es dabei um die adäquate Bedienung und Bespielung von Blog, Facebook oder Google+, daneben den passenden Einsatz etwa von Instagram und Pinterest, auch angesichts des Hypes darum. In der Regel ist die zentrale Herausforderung, die auftaucht: Wie können wir mehr „Gefällt Mir“-Klicks bzw. mehr Fans bekommen? Die Frage ist berechtigt, denn je  mehr Anhänger, je mehr Menschen die Beiträge der Kommunikationsabteilung lesen, desto größere Popularität kann für eine Idee, eine Marke, ein Produkt oder das Unternehmen erwachsen.

Wenn es dann doch einmal eine klassische Community sein darf…

In der Steinzeit des Internets, also noch vor wenigen Jahren, ging es Webseiten-Betreibern vor allem um eines: Den Aufbau einer Community. Man wollte in den „Besitz“ der Kontaktdaten von möglichst vielen Lesern, Nutzern, Forumsmitgliedern kommen. Seit Web 2.0 und Social Media hat sich das geändert. Jetzt geht es um „Freunde“, „Follower“ und Verbindungen. Communities, falls man das Konglomerat aus Nutzern verschiedener Plattformen, von Facebook über Twitter bis hin zu Xing, so nennen will, sind damit virtueller denn je. Es gibt nicht mehr die eine geschlossene, sondern viele verteilte Communities und das ist gut so, denn statt harten Kontaktdaten sind nun „Share-of-Voice“, Konversionsrate, und die Zahl der „Friends-of-Friends“ die neuen Währungen.

Allerdings gibt es durchaus gute Gründe doch noch auf klassische Community-Modelle zurückzugreifen. Sinn macht das etwa bei geschlossenen Projekten, also wenn Aussenstehende die Inhalte nicht sehen sollen, oder bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen, etwa einem BarCamp, Kongress oder einer Hausmesse. Die Frage ist nur, wie man so etwas auf Software-Seite realisiert? Glücklicherweise gibt es genug Online-Dienste genau für diese Zwecke.

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Was machen die großen Unternehmen im Social Web?


Die PR-Agentur Burson Marsteller hat untersucht, wie und ob die größten Unternehmen der Welt (Top 100 der Fortune 500) im Social-Media-Raum vertreten sind. Auf den ersten Blick, sieht das Ergebnis gar nicht mal so schlecht aus: 65 Prozent der Top-100 haben einen aktiven Twitter-Account, 54 Prozent eine Facebook-Fanpage, 50 Prozent einen YouTube-Kanal und 33 Prozent einen Blog.

Aber nur 20 Prozent nutzen alle vier Plattformen. Wirklich ernüchternd sind aber die Follower-Zahlen. So liegt der Durchschnitt bei 1.489 Followern auf Twitter. Auf den ersten Blick nicht schlecht. Auf den zweiten Blick eher mau, wenn man sich die Follower-Zahlen in einem gängigen Twitter-Ranking, wie etwa Twitter-Grader ansieht. Hier etwa die Zahlen für Deutschland. Das PDF zur Burson-Marsteller-Studie gibt es hier.