Go Google: Neues Social-Angebot zur Zusammenarbeit in Unternehmen

Neues in Sachen Mitarbeiter-Zusammenarbeit von Google: In Kürze wird die App-Plattform in Google Plus integriert, damit Unternehmensmitarbeiter bei ihrer Online-Zusammenarbeit im Projektteam zu unterstützen. Oder, wie Google es selbst bezeichnet: Go Google.

Da Google die Funktion bereits intern ausprobiert hat, werden diese nun offenbar auch ruhigen Gewissens öffentlich bereitgestellt. Wie bereits von Services wie Google Wave (wer erinnert sich noch?) und eben Google+ selbst bekannt, gibt es daher einen umfassende Beta-Phase voraussichtlich bis Ende 2013, in der die Dienste in der Cloud komplett genutzt werden können.

Die Funktionsumfang umfasst folgende Angebote:

  • Nicht-öffentliches Teilen innerhalb von Projekten und Unternehmen

Unternehmen und Community: Was Mitarbeiter von sozialer Software erwarten

Die ersten Tage müssen damals entsetzlich gewesen sein: Kaum waren die Accounts geschaltet, trafen schon E-Mails am Arbeitsplatz der Mitarbeiter ein. Dabei gab es keine funktionierenden Prozesse, mittels derer die Empfänger alle Anfragen, Aufgaben und vielen neuen Informationen ordnen, bearbeiten oder weiterleiten konnten. Zudem platzte das alles in die vorhandene Situation bereits eintreffender Telefonanrufe, Fax-Dokumente und  – ja! – schriftlicher Korrespondenz per Post. Die zwei naheliegenden Möglichkeiten, dem aufkommenden Chaos zu begegnen: Totalverweigerung gegenüber den E-Mails oder die Möglichkeit sich zu arrangieren. Wie die Geschichte dann weiter im professionellen Umfeld abgespielt hat, ist bekannt.
Heute wirkt es geradezu wie ein Dejá-vu: Nur kommt plötzlich Social Media im operativen Arbeitsfeld hinzu. Immerhin gibt es bereits leicht erlernbare und  bequeme Methoden und Tools, um sich in den digitale Raum zu begeben und per mobilem Gerät überall den Prinzipien des Teilens (Sharing) und Zusammarbeitens in der Community (Collaboration) folgend tätig zu sein.

6 Tipps für messbaren Mehrwert von Unternehmenskommunikation in Social Media

In einem vor einiger Zeit abgeschlossenen Projekt, in dem wir digitale Kommunikation für einen Kunden umgesetzt haben, standen wir während des stetigen Wechselspiels zwischen Pressearbeit und Dialog mit der Öffentlichkeit kurzzeitig vor einer unerwarteten Herausforderung: Bestimmte Themen und gezielte Aufforderungen der Zielgruppe liefen nicht mehr so richtig durch die sozialen Netzwerke. Dabei war nicht ganz einfach zu verstehen, was tatsächlich die Ursache war.

99 Köpfe des Social Web: Tobias Glawe, Informationsdesigner

Für die 3. Folge der Interview-Reihe “99 Köpfe des Social Web” hat uns Tobias Glawe aus Hannover offen Rede und Antwort gestanden. Er ist als freier Informationsdesigner und User Centered Design (UCD) Consultant tätig und betreut dabei mit Schwerpunkt User Research überwiegend Unternehmen aus den Bereichen SaaS, RIAs und E-Commerce. [UPDATE 23.06.] Tobias organsiert daneben das bemerkenswerte BarCamp Hannover – in 2011 findet es vom 27. bis 28. August statt.

Hallo…
Hallo – es war nett [auf der re:publica – d.R.], mal wieder zu plaudern. Das müssen wir bitte bei Gelegenheit wiederholen.

Gern. – Wann haben Sie zuletzt etwas handschriftlich verfasst?
Ich habe eigentlich ständig mein DIN-A5-Notizbüchlein (das mit dem festen, schwarzen Einband) und wenigstens zwei Stifte (grau und schwarz, zum Schreiben und zum Scribbeln) dabei. Zwar nutze ich diese Aufzeichnungen fast ausschließlich für Mehr lesen

Etabliert: webcific coffee @ re:publica 2011

Es war eine spontane Idee im Vorfeld der diesjährigen re:publica (#rp11). Ein Blick in den Veranstaltungskalender (und natürlich einer Rücksprache mit den Veranstaltern) der größten deutschen Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft zeigte uns vor allem eines: Social-Media, Blogging und gesellschaftlicher Wandel haben auf der re:publica keinen Platz, sobald es um deren Einsatz im geschäftlichen und kommerziellen Umfeld geht. Dabei ist gerade das der Bereich, in dem die Post abgeht und zwar vehement. Denn die gesellschaftliche Relevanz des neuen Web spiegelt sich selbstverständlich auch im – von den Berliner Veranstaltern scheinbar so verpönten – Business-Umfeld statt. Social Media, PR 2.0, agile Kommunikation, Enterprise 2.0 also, bedingen deshalb auch in Unternehmen, Agenturen und sonstigen Organisationen (etwa Verbänden, Behörden, Bildungseinrichtungen, etc.) ebenfalls große Veränderungen.