Kommunikative Herausforderung der besonderen Art: Trolle in Social Media

Sie kennen das: Jeder Tag der Kommunikation in Social Media bedeutet aufs Neue, eine Auswahl zu treffen, was gesagt wird und wie es gesagt wird. Die meisten Mitglieder sozialer Netzwerke und Teilnehmer am öffentlichen Strom der Infos und Meinungen im Social Web entscheiden sich, freundlich zu sein. Daneben können bisweilen einige Stimmen auch ironisch oder etwas rüffelig sein.

Und dann gibt es die Trolle. In vielen Situationen, online wie offline, oft auf BarCamps, Tweetups oder Web-Konferenzen, ist bereits diskutiert worden, was einen echten Troll ausmacht. Dabei gibt es hierfür keine präzise Definition. Ein grundlegendes Verhalten scheint aber bestimmend: die Absicht, durch Einwürfe in Kommentaren die eine oder andere Form der Störung in der Timeline von Facebook oder Twitter und im Google+ Stream zu erzeugen.

5 Gründe warum Unternehmen in Social Media aktiv sein müssen

Obwohl mittlerweile 59 Prozent der deutschen DAX-Unternehmen Social Media nutzen, tun sich immer noch viele Unternehmen – besonders aus dem B2B-Bereich – schwer mit Blogs, Facebook, Twitter und Co. Dabei gibt es durchaus gute Gründe, warum jedes Unternehmen in Social Media aktiv sein sollte:

Ausflug der 99 Köpfe des Social Web: Video mit Stefan Pfeiffer

Einen erneuten Ausflug starten die “99 Köpfe des Social Web” in ihrer heutigen Folge: Mit Stefan Pfeiffer von IBM haben wir auf der Digital-Konferenz re:publica im April in Berlin einen herausragenden Social-Media-Verantwortlichen in Deutschland zum Gespräch getroffen. Stefan – in seiner Position als Marketing Lead Social Business & Collaboration Solutions Northeast Europe – ist einer von wenigen Vertreter zeitgemäßer digitaler Kommunikation, die heute einen derart klaren und vorausschauenden Standpunkt zur wesentlichen Rolle von Corporate Social Media, also von und für Unternehmen vertreten.

Das wegweisende Interview haben wir in voller Länge auf YouTube bereitgestellt.

Ein Social-Media-Angebot, das Unternehmen nicht ablehnen sollten: Instagram [UPDATED]

Es wird Zeit, die inzwischen etwas angestaubten Social-Media-Icons auf der Startseite Ihres Unternehmens zu erweitern. – Ja, im Ernst: Twitter, Facebook, YouTube und Co. machen sich zwar ganz hübsch oben links (oder rechts). Doch wie bei allen Angeboten im Social Web schlage ich vor, dieses in langen Marketing-Runden abgestimmte digitale Engagement als Chance zur Weiterentwicklung zu begreifen.

Wie: die Mitarbeiter beteiligen sich nicht mal auf Facebook und verbreiten Blog-Postings per Like-Button? Und es twittert kaum jemand aus dem Team? – *Pling* Und schon wird es wird Zeit, eine weitere App zur guten alten Widget-Leiste hinzuzufügen, um Social Media für die Marke und das Unternehmen weiter zu entwickeln.

Etabliert: webcific coffee @ re:publica 2011

Es war eine spontane Idee im Vorfeld der diesjährigen re:publica (#rp11). Ein Blick in den Veranstaltungskalender (und natürlich einer Rücksprache mit den Veranstaltern) der größten deutschen Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft zeigte uns vor allem eines: Social-Media, Blogging und gesellschaftlicher Wandel haben auf der re:publica keinen Platz, sobald es um deren Einsatz im geschäftlichen und kommerziellen Umfeld geht. Dabei ist gerade das der Bereich, in dem die Post abgeht und zwar vehement. Denn die gesellschaftliche Relevanz des neuen Web spiegelt sich selbstverständlich auch im – von den Berliner Veranstaltern scheinbar so verpönten – Business-Umfeld statt. Social Media, PR 2.0, agile Kommunikation, Enterprise 2.0 also, bedingen deshalb auch in Unternehmen, Agenturen und sonstigen Organisationen (etwa Verbänden, Behörden, Bildungseinrichtungen, etc.) ebenfalls große Veränderungen.