Was bei der Suche nach dem richtigen Community Manager wirklich wichtig ist

Eine ganze Reihe von Unternehmen hat es geschafft, Social Media in den betrieblichen Alltag zu integrieren – und zwar ohne das aufgeregte Geflatter der Web 2.0-Szene darüber, was sich gehört und was nicht. Das ist auch gut so. Schließlich gibt es in beinahe jedem passend aufgestellten Unternehmen eine Reihe Mitarbeiter, die zumindest am neuen Tätigkeitsbereich interessiert sind. Und jeder kann diese Aufgabe aus eigener Motivation mit mit einigen wenigen Grundkenntnissen aufbauen und erlernen. Daneben gibt natürlich auch die – komfortabler wirkende – Möglichkeit, eigens eine separate  Position zu schaffen und diese entsprechend neu und/oder von außen zu besetzen.

99 Köpfe des Social Web: Thomas H. Kaspar, CHIP Xonio Online

Diesmal haben wir für unsere kleine Reihe mit Thomas H. Kaspar gesprochen. Er war der erste Community Manager im Rang eines Chefredakteurs und baute für CHIP Online eine Special Interest Community auf. Ergebnis: im Monat 2 Millionen registrierte User und rund 6 Mio uniquen Usern als Leser. Seit kurzem hat Thomas den nächsten seltsamen und in Deutschland wohl einzigartigen Titel: Chief User Officer von Chip Online. „Get in front of the users“ ist sein Thema, die Bereiche User Experience Design und Social Media liegen in seiner Verantwortung. Dazu passend baut er gerade ein User-Testlab auf…

Wenn es dann doch einmal eine klassische Community sein darf…

In der Steinzeit des Internets, also noch vor wenigen Jahren, ging es Webseiten-Betreibern vor allem um eines: Den Aufbau einer Community. Man wollte in den „Besitz“ der Kontaktdaten von möglichst vielen Lesern, Nutzern, Forumsmitgliedern kommen. Seit Web 2.0 und Social Media hat sich das geändert. Jetzt geht es um „Freunde“, „Follower“ und Verbindungen. Communities, falls man das Konglomerat aus Nutzern verschiedener Plattformen, von Facebook über Twitter bis hin zu Xing, so nennen will, sind damit virtueller denn je. Es gibt nicht mehr die eine geschlossene, sondern viele verteilte Communities und das ist gut so, denn statt harten Kontaktdaten sind nun „Share-of-Voice“, Konversionsrate, und die Zahl der „Friends-of-Friends“ die neuen Währungen.

Allerdings gibt es durchaus gute Gründe doch noch auf klassische Community-Modelle zurückzugreifen. Sinn macht das etwa bei geschlossenen Projekten, also wenn Aussenstehende die Inhalte nicht sehen sollen, oder bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen, etwa einem BarCamp, Kongress oder einer Hausmesse. Die Frage ist nur, wie man so etwas auf Software-Seite realisiert? Glücklicherweise gibt es genug Online-Dienste genau für diese Zwecke.

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