Etabliert: webcific coffee @ re:publica 2011

Es war eine spontane Idee im Vorfeld der diesjährigen re:publica (#rp11). Ein Blick in den Veranstaltungskalender (und natürlich einer Rücksprache mit den Veranstaltern) der größten deutschen Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft zeigte uns vor allem eines: Social-Media, Blogging und gesellschaftlicher Wandel haben auf der re:publica keinen Platz, sobald es um deren Einsatz im geschäftlichen und kommerziellen Umfeld geht. Dabei ist gerade das der Bereich, in dem die Post abgeht und zwar vehement. Denn die gesellschaftliche Relevanz des neuen Web spiegelt sich selbstverständlich auch im – von den Berliner Veranstaltern scheinbar so verpönten – Business-Umfeld statt. Social Media, PR 2.0, agile Kommunikation, Enterprise 2.0 also, bedingen deshalb auch in Unternehmen, Agenturen und sonstigen Organisationen (etwa Verbänden, Behörden, Bildungseinrichtungen, etc.) ebenfalls große Veränderungen.

Social Media-Nutzung: Schaumkronen auf dem Twitter-Wellenkamm


Nicht sensationell, aber doch bedeutsam sind die Zahlen über die Entwicklung der Twitter-Nutzung in den USA, die kürzlich von Edison Research veröffentlicht worden sind. Hier kommen wesentliche Highlights:

  • Die Bekanntheit von Twitter hat explosionsartig zugenommen – von 5% der über 12-Jährigen in 2008 auf 87% in 2010 (zum Vergleich liegt die Wahrnehmung über Facebook bei 88%)

  • Bei der tatsächlichen Nutzung liegt Twitter trotz gleicher Bekanntheit signifikant hinter Facebook zurück: 7% der Amerikaner, das sind 17 Millionen Menschen, nutzen Twitter aktiv – 41% verfügen dagegen über eine Profilseite bei Facebook.