Future Shock - Alvin Toffler

Digital Shift: Noch 7 Jahre bis zur letzten Zeitung in den USA [UPDATES]

[POSTING VERÖFFENTLICHT AM 02.11.2010]

Print ist am Ende. – Diese geläufige Prognose klingt, solange Zeitungen und Zeitschriften täglich neu und in Vielzahl erhältlich sind, noch unwirklich, irgendwo zwischen Hypothese und orakelhafter Deutung. Der australische Zukunftsforscher Ross Dason gibt in seiner jetzt veröffentlichten „Newspaper Extinction Timeline Zeitungen in ihrer geläufigen Erscheinungsform noch sieben Jahre, ausgehend von den USA. Mehr Brisanz verleiht seine Einschätzung eine nähere, realistische Betrachtung einzelner Länder und Regionen.

Dialog wird zum Erfolgsfaktor – Wie Unternehmen umdenken müssen

Immer mehr Unternehmen nutzen Social Media Infografik ScreenUnternehmen müssen ständig neu umdenken, um ihre Angebote und Geschäftsinhalte passend und zielgerichtet an Kunden zu bringen. Dabei entsteht, ganz gleich welche Branche, Größe und Organisationsform, teilweise enormer Aufholbedarf, was professionelle Kommunikation angeht. Immer weniger spielen dabei einseitig gesteuerte Push-Informationen aus Marketing-Abteilungen eine Rolle.

Meinungen und Dialog rund um Produkte waren früher Phänomen, die entweder über den Service gehandhabt wurden, bestenfalls über die Meinungsforschung eingesammelt und hochbrisant klassifiziert entsprechend in der Produktentwicklung eingesetzt.

Erste zarte – unabhängige – Interaktion entstand auf Empfehlungsplattformen – diese wurden, da Richtung Web hin abgeschlossen, als verhältnismäßig schwache Rückkanäle betrachtet, entsprechend niedrig priorisiert und behandelt.

Nicht ohne meine Hootsuite: Gute Angebote für Social-Media-Monitoring

Die TweetDeck App ist Geschichte, zumindest wenn sie in Kürze abgeschaltet wird. Das Team des Angebots, welches bereits 2011 von Twitter aufgekauft wurde, hat in seinem Blog letzte Woche angekündigt, seine mobilen und Desktop-Versionen, einschließlich der Apps TweetDeck AIR, TweetDeck für Android und TweetDeck für iPhone einzustellen. Das Web-Tool wird demnach weiter zur Verfügung stehen.

Gemäß des Postings im TweetDeck Blog werden die betreffenden Apps aus den jeweiligen App-Stores Anfang Mai entfernt und dann kurze Zeit später nicht mehr funktionieren. Auch die Unterstützung für die Facebook-Integration wird demnach beendet. „Um weiterhin so ein großartiges Produkt anzubieten, das auf Ihre speziellen Bedürfnisse [die der Nutzer] eingeht, werden wir unsere Entwicklungsbemühungen auf unsere moderne Web-basierten Versionen von TweetDeck konzentrieren„, heisst es dazu im entsprechenden Blogposting.

Mobile Social Media Nutzung: Das passiert im Universum von Apps und Tools

Hier kommt die Aktualisierung des bekannten Geosocial Universe über mobile Social Media Nutzung, einer verbreiteten Infografik aus dem Hause JESS3, mittlerweile als Version 3.

Darin sind auf Basis der mobilen Nutzung bereits die neuesten Social Media Statistiken und Nutzungszahlen für 2013 eingearbeitet. Die Infografik berücksichtigt sowohl eine Menge populärer Plattformen und Angebote als auch solche, die hierzulande selten genutzt werden, darunter Path, Mixi und Snapchat oder weitgehend unbekannt sein dürften etwa PokeQZone, Sina Weibo und SocialCam.

Mobile Social Media first – doch Apps sind vergänglich

Wer erinnert sich eigentlich heute noch an Social Media App-Angebote wie Brightkite, FriendFinder, Gowalla oder gar Loopt?

Mobile Social Media Nutzung Geosocial Universe Infographic JESS3

Was zeichnet die Qualität von „valuable marketing content“ aus?

Was zeichnet „wertvollen Marketing Content“ aus?

Ihr kennt wahrscheinlich auch die Herausforderung im digitalen Marketing oder in der Öffentlichkeitsarbeit: „Schafft Themen, wir brauchen dynamischen Content der auf das Google Ranking einzahlt. Hier müssen alle für unser Unternehmen wichtigen Suchbegriffe abgedeckt werden und thematisiert werden.“ Aber ist es auch das was ihre Kunden und potentiellen Kunden lesen wollen? Wie schafft man es erfolgreich den Spagat zwischen Unternehmens- und Kundenwünschen zu machen und „wertvollen Marketing Content“ zu schaffen der auf die Unternehmensziele und Kundenbedürfnisse einzahlt? Was gilt es alles bei einer Content-Strategie zu berücksichtigen? Folgend 8 wertvolle Hilfestellungen die berücksichtigt werden sollten bei der Erstellung von Content Strategien.

Go Google: Neues Social-Angebot zur Zusammenarbeit in Unternehmen

Neues in Sachen Mitarbeiter-Zusammenarbeit von Google: In Kürze wird die App-Plattform in Google Plus integriert, damit Unternehmensmitarbeiter bei ihrer Online-Zusammenarbeit im Projektteam zu unterstützen. Oder, wie Google es selbst bezeichnet: Go Google.

Da Google die Funktion bereits intern ausprobiert hat, werden diese nun offenbar auch ruhigen Gewissens öffentlich bereitgestellt. Wie bereits von Services wie Google Wave (wer erinnert sich noch?) und eben Google+ selbst bekannt, gibt es daher einen umfassende Beta-Phase voraussichtlich bis Ende 2013, in der die Dienste in der Cloud komplett genutzt werden können.

Die Funktionsumfang umfasst folgende Angebote:

  • Nicht-öffentliches Teilen innerhalb von Projekten und Unternehmen

Die digitale Gesellschaft im Fokus: Stimmen zur re:publica 2012 #rp12

Auch in diesem Jahr versammelten sich anlässlich der re:publica in Berlin (2. bis 4. Mai 2012) Tausende von Teilnehmern auf der größten deutschen Internet-Konferenz. Angesichts der weitreichenden Berichterstattung und Live-Streams auf Spiegel Online, über den auch ferngebliebene Interessierte an ihren Arbeitsplätzen in Unternehmen oder Zuhause das Event-Programm verfolgen konnten, möchten wir konsequent und zeitgemäß das Prinzip des Teilens einsetzen und haben interessierte #rp12 Teilnehmer nach ihrer Meinung gefragt, wie sie die Konferenz, deren Besucher und den vermittelten Stand der Gesellschaft im digitalen Zeitalter empfunden haben.

– Marcel Meder ist Social Media Manager des RAABE Verlag in Stuttgart. Er beschreibt seine Premiere als Teilnehmer der re:publica 2012 so: