Context Marketing

Mehr als das Verbreiten eigener Inhalte: Context Marketing strategisch umsetzen

Es ist tatsächlich auch im digitalen Dauerfeuer der Gegenwart immer noch möglich, die Ergebnisse der Websuche und Besuche der Website von Marken und Unternehmen durch eigene Inhalte positiv zu beeinflussen. Dabei gilt lediglich, fachlich angemessen zu analysieren und zu planen, wie der bisherige Aufwand für Content Marketing in einen relevanten Zusammenhang für potentielle Nutzergruppen überführt werden kann! Die alles bestimmende Kurzformel dafür lautet: Context Marketing.

Zielgruppenkenntnis und Timing verbessern Relevanz von Content

Gute Inhalte sind schließlich das, wofür Leser / Nutzer immer wieder zurückkommen, sprich klicken. Insofern ist es umso wichtiger, zu überlegen, was passende und auch tatsächlich interessante – also auch gut lesbare – Postings auf Facebook, Instagram, Tweets, Blogbeiträge oder Webseitentexte sein könnten – vor allem im Zusammenhang mit der aktuellen lebensweltlichen Situation eines Nutzers.

So macht es kaum Sinn, am Wochenende ununterbrochen Business-Inhalte zu posten, wenn Unternehmensmitarbeiter sich dann für Familie, Freizeit, Entspannung interessieren und verreisen, im Sommer im Garten grillen, am Strand, am See oder im Freibad sind sowie im Winter in den Bergen, im verschneiten Wald oder auf der Skipiste unterwegs sind. Andere Zielgruppen beschäftigen sich überaus intensiv mit ihrem Berufsumfeld, möglicherweise besonders nachmittags und abends im Feierabend, um sich per Social Media im Berufsumfeld auszutauschen und neue Impulse zu bekommen.

Um ein Gefühl für die Tagesabläufe der Zielgruppen zu bekommen, lassen sich natürlich

– Das ist es, was Context Marketing heute so wichtig macht.

Überlegt passende Inhalte posten: Strategie willkommen

Von diesem Punkt aus betrachtet ist es wenig überraschend, dass die geposteten Inhalte wichtig sind. Die Inhalte sind das, was die Marke ausmachen, facettenreich ausgestalten und beleben. Daher sollte die Zusammenstellung, Planung und Ausspielung mit entsprechender Relevanz betrachtet behandelt werden.

Was jedoch oft nachlässig, ja fahrlässig untergeordnet gehandhabt wird, ist die Berücksichtigung und Gestaltung des Context Marketing. Dieses ist vergleichsweise ebenso einzustufen wie die Inhalte über das eigene Unternehmen, die Marke, die Produkte und Dienstleistungen sowie die Story dahinter. Denn erst der Kontext – der Zusammenhang – ist der Schlüssel, welcher den Nutzer die neuen Inhalte in seine Gedankenwelt hineinlässt. Daher sollte es mehr und überlegt als Bestandteil in den Fokus der digitalen Strategie von Marke und  Unternehmenskommunikation rücken.


Weniger das „Wir haben etwas zu verkünden“ zählt, sondern „Hier ist etwas, was Euch interessieren könnte“
(– denn wir haben zuvor überlegt, wie es in Eure Gedankenwelt passt).

– Ingo Becker, Kommunikationsstratege, mindrockets


Mit der Ausgestaltung und mindestens mittelfristigen Planung einer guten inhaltlichen Strategie wird ein Anstieg der organischen Nutzer auf die Webseite des Unternehmens anvisiert. Vorweggenommen: Einen solchen Prozess umzusetzen bedeutet eine Investition in Einsatz und Schwerpunktsetzung. Der Aufwand ist eingangs meistens etwas höher und mit zunehmendem Aufbau an Erfahrung kann es durchaus auf ein Maß verringert werden, dass es im Alltag von Marketing und Kommunikation eine beigeordnete Rolle spielt.

Ganz gleich, ob über Besetzung von Nischenthemen oder einer inspirierten und bestenfalls abwechslungsreiche Gestaltung in einem wettbewerbsintensiven Umfeld: der Aufwand wird sich früher oder später auszahlen, indem die Markenkommunikation eine neue Höhe erreicht, wenn das bisherige reine Content Marketing überführt wird in Context Marketing.

– Wann ist der richtige Zeitpunkt, um damit loszulegen?

– Titelbild: Marjolein van Zonneveld via pixabay.com, CC0

Posted in Best Practice und ROI and tagged , , , , , , .

Kommentar verfassen