Social Media, Business, Kundenbindung, Unternehmen, Loyalty, Storytelling

Digitaler Wandel im Unternehmen: Mit Social Media Kundenbindung erhalten – Marke stärken

Nutzt Unternehmen Social Media? Wenn Sie noch keine der unzähligen Plattformen für Ihr Unternehmen nutzen und firmeneigene Themen und Inhalten veröffentlichen, werden Sie wohl kaum in der Lage sein, das Engagement mit Ihren Kunden außerhalb von Veranstaltungen wie Messen oder Newslettern zu steigern, die Wahrnehmung über Ihre Marke zu verbessern und aus der Menge von Interessenten neue Kunden zu gewinnen.

So lassen sich in Social Media etwa für Ihre Marke oder Ihre Produkte spannende Stories im Blog schreiben und per Facebook und Google+ verbreiten, gute Fotos auf Instagram, Pinterest und Flickr hochladen und öffentlich zugänglich machen oder interessante Videos über Erlebnisse, Interviews oder Produkte auf YouTube bereitstellen. Denn Social Media ist heute für die meisten Menschen zu einem Teil ihres täglichen Lebens geworden. Täglich gibt es Millionen von schnellen Newsstream-Checks oder Postings von Texten, Bildern und Clips auf dem Weg zur oder bei der Arbeit, zu Hause oder unterwegs in der Freizeit.

How often do you access the types of digital content you use Table 2014 Accenture Statista

– Quelle / Schautafel: Accenture via statista

Dagegen verschwinden einstige „Massenmedien“ wie Tageszeitungen und Magazine vom Markt angesichts einer wachsenden Anzahl von Unternehmen, die ihre eigenen Medien in Form von Owned Media installieren – und diese hoffentlich mit guten Inhalten bespielen. Herausragende Beispiele sind Unternehmen wie ASOS und GoPro. Die Kunden des kürzlich börsennotierte ActionCam-Hersteller GoPro promoten die Sportkameras unentgeltlich mit ihren selbstgedrehten Videos über YouTube und vimeo. Das global agierende, britische Modelabel Asos hat es geschafft, durch Kommunikation per Content Marketing mittels fortlaufender Newsstreams und Online-Magazine reine, klassische Werbung auf ein geringes Maß zu bringen. Entgegengesetzt sinkt das Medieninteresse der bislang treuen Leserschaft teilweise und im Zeitverlauf bis auf den Nullpunkt.

Digitaler Wandel bei Konsumenten, Medien vollzogen

Der digitale Wandel hat sich in einigen Ländern so gut wie vollständig vollzogen. Finnland hat das Recht für jeden Bürger auf Breitbandzugang bereits 2009 geschaffen. Schweden schafft das Bargeld ab: 20 Prozent der Konsum-Käufe werden noch mit Bargeld abgewickelt – und auch in den Niederlanden (noch 37 Prozent) werden Kunden zunehmend skeptischer. In Lettland stellt die persönliche ID-Karte jedes Bürgers den zentralen Schlüssel für viele öffentliche und private Services dar. In Brasilien und USA sind die meisten Journalisten in Social Media präsent, einige unter ihnen haben in Sachen Ansehen und Glaubwürdigkeit den Rang eines Superstars erlangt.

Accessing of content types by device

– Quelle / Schautafel: Accenture Report „Pulse of Media Mastering Disruption in the Digital World“

Traditionelle Medien wie Tageszeitungen und Magazine verschwinden vom Markt angesichts wachsender Anzahl von Unternehmen, die eigene Medien in Form von Owned Media installieren und einem Interesse bislang treuer Leserschaft, die auf den Nullpunkt sinkt. Dabei es wird wohl – zum Glück – nicht so weit kommen, wie von der US-Jobplattform CareerCast prognostiziert, dass Berufe wie Landwirt, Holzfäller oder Flugbegleiter verschwinden werden. Hingegen wird es wohl Zeitungsjournalisten, Drucktechniker bzw. Druckvorlagenhersteller und Zähler-Ableser treffen.

Social Media ist in der Gesellschaft angekommen – oder, anders formuliert, „Widerstand gegen den digitalen Wandel ist zwecklos!“ Neuesten Untersuchungen zufolge ist die Akzeptanz nochmals sprunghaft angestiegen, besonders auch angesichts Massenphänomenen während weltumspannend begeisternden Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen in Sotschi oder der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien 2014, sowie den zahlreichen Prominenten, die Social Media für sich entdeckt haben, nicht zuletzt, um, sprunghaft angestiegen, die beliebten bis hin zu berüchtigten Selfies zu posten.

Smartphone disruption Table 2014 Accenture

– Quelle / Schautafel: Accenture

Wie Digitalisierung und Social Media Unternehmen verändern

Der Titel einer neuen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants und dem Digitalization Think:Lab der Universität Münster beschreibt die Dringlichkeit für Handlungsbedarf von Unternehmen weitaus drastischer: „Wer teilt, gewinnt – zehn Thesen, wie Digitalisierung und Social Media unsere Unternehmen verändern“ . Die daraus abgeleiteten Thesen, wonach Unternehmen sich zwangsläufig öffnen müssen, lauten:

  1. Social Media ist kein Hype, sondern sozioökonomische Realität

  2. Social Media ist ein Machtfaktor – und Nichtstun ist keine Option

  3. Social Media ist eine Schlüsselqualifikation

  4. Social Media ermöglicht neue Formen der Kundeninteraktion

  5. Social Media beeinflussen das Kaufverhalten – direkt und vor allem indirekt.

  6. Social Media verändern die Markenführung grundlegend

  7. Social Media revolutionieren die Zusammenarbeit im Unternehmen

  8. Social Media ist kein Selbstläufer

  9. Social Media folgt eigenen Gesetzen

  10. Social Media ist ein umfassendes Organisationsprinzip

Ganz gleich, ob ein traditionelles Handwerk wie eine lokale Bäckerei, der mittelständische Anlagenbauer oder ein international orientiertes Startup: Social Media kann Unternehmen auf dem Weg zum wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich unterstützen. Wie? Bei der Suche nach einem bestimmten Publikum, der Interaktion mit anderen Unternehmen, die dem eigenen ähnlich sind oder ideal ergänzen, oder und auf Basis eines passenden Hashtags. Heute sind rund 75% aller Internetnutzer Mitglied in mindestens einem sozialen Netzwerk – warum also nicht rechtzeitig in Verbindung treten?

Die folgende Infografik von Merchant Money, einem britischen Finanzdienstleisters für Unternehmen, zeigt die aktuell wichtigsten Social-Media-Netzwerke, die genutzt werden können, um die Sichtbarkeit eines Unternehmens zu steigern.

Social Media and Business Infographic 2014 MerchantMoney

– Quelle / Infografik : Merchant Money Blog

 

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