Internet Trends 2014 YouTube Video Social Media Nutzung

Internet-Trends 2014: Web wird immer mobiler – Foto und Video Apps locken Social-Media-Nutzer

Internet Trends 2014 YouTube Video Social Media NutzungDie neuen Zahlen belegen es: Die digitale Welt ist endgültig mobil. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Nutzer per Smartphone oder Tablet. Laut der jährlichen Zusammenstellung der aktuellen Marktzahlen in den „Internet Trends“ durch die US-amerikanische Risikokapitalgesellschaft Kleiner Perkins Caufield & Byers wird mobiles Internet die weltweite Nutzung von PCs um das zehnfache übertreffen. Entlang von Schätzungen werden 10 Milliarden Menschen das mobile Web nutzen.

Momentan wächst das mobile Datenaufkommen um 81 Prozent, besonders angesichts solcher starken Impulsgeber wie mobilem Video-Konsum. Der Anteil der mobilen Nutzung liegt inzwischen bei 25 Prozent (Mai 2014) des gesamten Internetaufkommens, gegenüber 14 Prozent im Vorjahr. Dabei ist angesichts der gegenwärtigen Wachstumsraten bei  Mobilgeräten, besonders, Tablets, immer noch erhebliches Potential vorhanden. Die weltweite Verbreitung von Tablet PCs liegt bei sechs Prozent der Bevölkerung, Smartphones inzwischen bei 22 Prozent – zum Vergleich: Fernsehen hat heute eine globale Verbreitung von 78 Prozent,  Mobiltelefone ohne Internetzugang immerhin 73 Prozent.

Per Facebook, Pinterest und Twitter die Verbreitung treiben

Die Social-Media-Kanäle, die Content medial am stärksten verbreiten, sind vor allem Facebook mit 21 Prozent, Pinterest (!) mit 7 Prozent und Twitter mit 1 Prozent Anteil an der weltweiten Verbreitung. Dies geschieht zunehmend schneller: So halbiert sich die Bereitschaft zur Verbreitung via Social Media von einzelnen Inhalten über Twitter nach rund sechseinhalb Stunden, per Facebook nach neun Stunden.

Fotos, denn das Auge isst mit – besonders in Social Media!

Dabei sind visuelle Angebote für Fotos und Videos inzwischen immer deutlicher die dominierenden Treiber. Hierbei sind nach einer Ära, in der Plattformen-Nutzung eher über Desktop startete, nun auch solche Angebote in den Mittelpunkt gerückt, die sich über mehrere Plattformen hinweg erstrecken, wie Snapchat und Vine. Besonders bei Instagram und Pinterest, die, wie auch tumblr, teilweise schon erheblich früher starteten, haben bei den eindeutigen Besuchern mittlerweile die Mobile-/App-Nutzer die stationären deutlich überholt.

Trend: Apps nur, wo sie passen

Daneben lässt sich ein neuer Trend zu erkennen, die auf einen wesentlich fokussierteren Einsatz von App-Angeboten und Social Communities hindeutet, etwa per Foursquare Swarm, Runkeeper Breeze, Dark Sky oder WUT App. In dem Zusammenhang schrieb Mathew Panzarino von TechCrunch:

There’s a fundamental shift in the way that we use apps underway, and the symptoms are all over the map. From a deeper, more thoughtful approach to push notifications to the breaking apart of large, unwieldy apps into smaller more focused. […] Now we’re entering the age of apps as service layers.

– Weiter zur gesamte KCBP-Präsentation (164 Seiten), die geradezu eine Pflichtlektüre ist:

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