Dialog wird zum Erfolgsfaktor – Wie Unternehmen umdenken müssen

Herzlich willkommen im mindrockets Blog! Bleiben Sie aktuell informiert über unsere zukunftsorientierten Themen zu digitaler Kommunikation und abonnieren Sie den RSS Feed!

Unternehmen müssen ständig neu umdenken, um ihre Angebote und Geschäftsinhalte passend und zielgerichtet an Kunden zu bringen. Dabei entsteht, ganz gleich welche Branche, Größe und Organisationsform, teilweise enormer Aufholbedarf, was professionelle Kommunikation angeht. Immer weniger spielen dabei einseitig gesteuerte Push-Informationen aus Marketing-Abteilungen eine Rolle.

Meinungen und Dialog rund um Produkte waren früher Phänomen, die entweder über den Service gehandhabt wurden, bestenfalls über die Meinungsforschung eingesammelt und hochbrisant klassifiziert entsprechend in der Produktentwicklung eingesetzt.

Erste zarte – unabhängige – Interaktion entstand auf Empfehlungsplattformen – diese wurden, da Richtung Web hin abgeschlossen, als verhältnismäßig schwache Rückkanäle betrachtet, entsprechend niedrig priorisiert und behandelt.

Heute hingegen ist eine offene und gelebte Kommunikationskultur gefragt, in der die Kunden sich einbringen und mit der sie sich identifizieren können, um dies auf ihre Weise sozial weiter zu empfehlen.

Soziale Interaktion in Netzwerken ist fester Bestandteil im  Leben von immer mehr Menschen. Ganz gleich ob persönliche Zeitgestaltung oder individuelle Handlungen: Digitale Informationsangebote und Dialogmöglichkeiten beeinflussen diese in starkem Maße. Soweit Unternehmen dies erkannt haben, setzen sie inzwischen auf Kanäle und Plattformen, um Details über ihre Marken, Produkte und Services zu platzieren. Dabei wird im Optimalfall sogar ein eigens dafür entwickeltes Informationsangebot eingesetzt, Beiträge platziert und vermarktet – neudeutsch: Content Marketing betrieben.

Doch je mehr Informationen auf den digitalen Nutzer einwirken, desto selektiver nimmt dieser die Details wahr – im Umkehrschluss können einfache plakative Botschaften nützlich sein. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert es, darüber hinaus spielen weitere Elemente für den Erfolg eine Rolle: das Setzen begehrlicher Anreize, etwa möglichst schneller Besitz zur Abgrenzung von Anderen, Humor – bis zu einem gewissen Grad oder das Auslösen emotionaler Betroffenheit wie Mitgefühl.

Die  Einwirkung der Informationsflut* und eine geradezu radikale Lösung hat die New Yorker Designerin Designerin Margaux Le Pierrès in ihrem Video „Digital Junkie – Information Overload“ aufgegriffen:

– Quelle: KineticTypography101 via YouTube

*) Der Begriff Information Overload wurde erstmals von dem Futuristen Alvin Toffler in dessen  Bestseller Future Shock (1970) beschrieben.