Facebook-Seiten für Unternehmen: Mehr Potential durch Inhalte und Interaktion statt Kampagnen und Viralaktionen

Das Interesse unserer Kunden liegt neben der Planung einer strategischen Vorgehensweise, aussagekräftigen Botschaften und – selbstredend – grandiosen Inhalten auch immer wieder, nachgelagert, auf der Suche nach dem Umgang mit unterschiedlichen Plattformen im Social Web.

Allem voran geht es dabei um die adäquate Bedienung und Bespielung von Blog, Facebook oder Google+, daneben den passenden Einsatz etwa von Instagram und Pinterest, auch angesichts des Hypes darum. In der Regel ist die zentrale Herausforderung, die auftaucht: Wie können wir mehr „Gefällt Mir“-Klicks bzw. mehr Fans bekommen? Die Frage ist berechtigt, denn je  mehr Anhänger, je mehr Menschen die Beiträge der Kommunikationsabteilung lesen, desto größere Popularität kann für eine Idee, eine Marke, ein Produkt oder das Unternehmen erwachsen.

Um aber den Zahn hier gleich zu ziehen: In Social Media spielt es weniger eine Rolle, wieviele Leute einmal auf einen Button wie „Gefällt Mir“ oder „Folgen“ geklickt haben. In der Strategie, die so manche Social-Media-Agentur oder Guerilla-Marketing-Experten vorschlagen, ist dies mitunter so oder ähnlich formuliert: „Rasche Generierung einer kritischen Menge an Teilnehmern„. Das ist grober Unfug und gehört in die Kategorie „Mogelpackung“. In der realistischen Umsetzung bedeutet dieser Ansatz oftmals, auf eine regelrechte Verlosungs- oder Betteltour zu gehen. Schon in der Planungsphase ist dies oft gekoppelt an einen Forderungskatalog seitens der Dienstleister, etwa nach Preisen, die bei entsprechenden Gewinnspielen ausgelobt werden sollen.

Vielmehr lautet doch die Aufgabenstellung, sich auf digitalen Wegen und Kanälen mit Nutzern, Interessenten und Kunden samt deren Bedürfnissen und Fragen zu beschäftigen und mit ihnen zu interagieren. Sinn und Zweck einer respektablen Kommunikation in beide Richtungen – Unternehmen und Nutzer – ist übrigens, dauerhafte Aufmerksamkeit und echte Begeisterung zu wecken.

Nur auf diese Weise entstehen die Bereitschaft, der Marke zuzuhören, und Vertrauen zum Unternehmen zu fassen. Das kann nicht mit irgendwelchen standardisierten Viralkampagnen und technisch für eine kurze Zeit angelegte Moderationskonzepte gelingen. Außerdem sollten – möglichst – alle mitmachen, die das Thema Social Web verstehen. Also alle einsetzbaren Mitarbeiter im Unternehmen, so meine ich.

Auf unterhaltsame Weise haben sich nun die amerikanischen Zeichner von The Oatmeal des Themas angenommen – der Ernst der Angelegenheit lässt sich bei kurzem, besser aber genauem Hinsehen erkennen. – Wir entschuldigen uns im Namen der Autoren für die manchmal nicht ganz zurückhaltend getexteten Inhalte der Beispiele – die Wirkung ist hierbei aber entscheidend.

How to get more likes on Facebook
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