Was eine erfolgreiche Twitter-Nachricht ausmacht

Was macht einen wirklich gelungenen Tweet aus? Die folgende HubSpot-Infografik zeigt einige wesentliche Tipps, die mitten aus dem Leben der digitalen Welt gegriffen sind. Auf den Punkt gebracht sind dies die goldenen Regeln für den Einsatz auf Twitter:

  • Tweet-Länge: Versuchen Sie, die Länge von Tweets bei 120 bis 130 Zeichen zu halten. Mehr verbauen in der Regel die Chance für einen kompletten Retweet.
  • Link-Platzierung: Platzieren Sie eine URL, die Sie weiterempfehlen möchten, nach einem Viertel des eigentlichen Tweet-Textes. Und nutzen Sie bitte einen Link-Shortener wie das Twitter-eigene t.co, das gängige bit.ly oder die Hootsuite-Linkverkürzer ht.li und ow.li (respektive ht.ly und ow.ly)
  • Geschwindigkeit: Behalten Sie bei aller Euphorie die Schlagzahl im Blick: Etwa 3 bis 4 Tweets – mit Links – pro Stunde sind realistisch und können Ihre Glaubwürdigkeit unterstreichen. Andernfalls posten Sie irgendwann mehr als Sie tatsächlich lesen – oder arbeiten.
  • Lebendigkeit der Sprache: Verwenden Sie doch trotz der Kürze der Zeichenzahl mehr Verben und Adverbien – und die Twitter-Welt wird bunt!
  • Wortwahl-Standards: Ein potentieller Tweet-Volltreffer enthält auf jeden Fall eines der bekannten Sharing-Termini via, @, RT sowie (im englischer Sprache) check und please (alternativ: pls.). Umgekehrt scheint der Einsatz des Begriffs „Marketing“ hüben wie drüben eher fragwürdig.
  •  Zeitpunkt: Die Empfehlung lautet hier, an einem Freitag, Samstag und Sonntag zu twittern, bestenfalls im Laufe des Nachmittags.

Natürlich existiert auch hier keine Regel ohne entsprechende Ausnahme. Gerade weil die Details eher auf den angelsächsischen Raum und die dortige Twitter-Aktivitäten zutreffen, stellt sich die Frage nach Adaptionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Welche erfolgreichen Erfahrungen haben Sie auf Twitter gemacht?

– Quelle: Dan Zarella via Digital Buzz

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2 Comments

  1. Na, da ruiniere ich wohl die interessante Statistik:
    – Am freien Wochenende lese ich keine Mails, Tweets … Denn das ist in erster Linie für das spannende Leben und die netten Kontakte in der „Kohlenstoffwelt“ reserviert
    – Ansonsten schaue ich mir vor Arbeitsbeginn die Timeline an, nach Feierabend freue ich mich über andere Dinge

    Tobias (der sich trotzdem für so shcön aufbereitete und interessante Grafiken freut)

    • Hallo,

      diese zeitliche Widmung von Aktivitäten in Social Media ist eine durchaus übliche. Und zudem eine gute:
      So verteilen sich die Wellen der Aufmerksamkeit im digitalen Raum auf unterschiedliche Orte, mobile Formen und, ganz wesentlich, unterschiedliche Eindrücke und Inhalte.

      Warum also nicht mal den interessanten Beitrag aus der Zeitung nachträglich von deren Online-Auftritt interessierten Mitlesern zu empfehlen?
      Oder ein optisch wie kulinarisch gelungenes Essen bmit Freunden zunächst nur im Bild festhalten, um es – später oder bei passender Gelegenheit – doch noch zu teilen?

      Es dominieren – zum Glück – noch ganz klassische Formen des Austausches und des sozialen Lebens. Social Web ist, neben vielen Ebenen, nur eine Möglichkeit, persönliche Eindrücke auf Wunsch zu vermitteln und die von Anderen aufzunehmen. Die gefühlte Nähe zu Rückmeldungen hat sich jetzt nur verändert. Allerdings erfasst diesen emotionalen Wert (noch) keine Erhebung.

      Grüße
      – Ingo

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