Wie im richtigen Leben: Tummelplätze auf der Karte des Social Networking

Wo findet Social Media – inhaltlich fundiert – statt?
Wir beantworten Nutzern auf Seiten von Unternehmen und Agenturen diese Frage beinahe im Wochenrhythmus. Über die Relevanz braucht im Grunde nicht mehr diskutiert werden: Immerhin schreiben wir das Jahr 2o11, in dem digitale Kommunikationskanäle allgegenwärtig sind. Angesichts der verbreiteten Unterscheidung von Zielgruppen und Ansprache in B2B und B2C, von Business und Konsumenten, Firmenvertretern und Privatnutzern, werfen wir gern einen Blick auf die Topografie des Social Web.

Unternehmen, die sich vor längerer Zeit über Social Media entschieden haben, die öffentliche Meinung über die Marke, die Produkte bzw. das Außenbild aktiv mitzugestalten, das Mission Statement zu verbreiten, letztlich für eine transparent und glaubwürdig erarbeitete Reputation zu stehen, nutzen die Plattformen und Werkzeuge in Social Media wie selbstverständlich. Da gibt es klare Regelungen, die Social Media Guidelines, für alle Mitarbeiter, eine thematische Leitlinie, einen formalisierten Ideenfluss für kleine und große Geschichten, die im Kontext auf die kommunikativen Ziele einzahlen.

Solche Unternehmen, die erst vor dem Start in Social Media stehen oder am Anfang sind, identifizieren in der Regel recht ähnliche Herausforderungen. Die meistens eher schon zu Beginn gestellte Frage lautet: Wo sollen wir in Social Media aktiv werden?

Im vorwiegend durch private Aktivitäten vorgeprägten Facebook, auf den Twitter, wo Interaktionen für herkömmliche Kommunikation geradezu unfassbar klein, atomar sind?

Ein aktuelles globales Bild der Nutzung von Social Networks zeichnet die eine neue Infografik. In Deutschland liegt demnach die generelle Duchdringung aktiver Online-Nutzer in sozialen Netwerken etwas unter 40% und damit weltweit betrachtet unter dem Durchschnitt von etwas über 50%.

Daneben gibt es aber wichtige Schlüsselfragen, die vor der Auswahl der angepeilten Social Media Plattformen unbedingt geklärt werden müssen:

– Welches Motiv kann dauerhaft in der Kommunikation eine Rolle spielen?
– Mit welcher Strategie wird es eingeführt?
– Wie wird Social Media mit klassischen Kommunikationsdisziplinen, so etwa Pressearbeit/Media Relations, Trade Marketing oder Werbung verzahnt? Bedarf es zum Auftakt und während der weiteren Nutzung einer konzertierten, regelmäßigen Abstimmung?
– Welche Rolle nimmt Social Media im Arbeitsalltag und in den Arbeitsabläufen ein?
– Wie grenzen Mitarbeiter private von unternehmerischen Tätigkeiten und Inhalten ab?
– Was können Mitarbeiter besser aus dem Unternehmen heraus kommunizieren?
– Wann macht externe Unterstützung, etwa in der Anfangsphase oder durch Gast-Blogger Sinn?

Allein die Erarbeitung dieses Basis-Set bedeutet das konzertiertes Zusammenspiel aller kommunikativ relevanten Unternehmensbereiche von Anfang an – eben wie im ganz normalen Geschäftsbetrieb.

– Wo und wie starten Sie mit Ihrem Unternehmen oder Ihrer Marke in Social Media?


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One Comment

  1. ich gehe d’accord: die Reputation eines Unternehemens ist das Wichtigste. geht auch schnell kaputt, wenn ich die Übersetzung der persönlichen Wirkungsweisen auf medial vermittelte nicht beherrsche. Wie baue ich mein persönliches Lexikon

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