99 Köpfe des Social Web: Stefan Pfeiffer, IBM Social Media

Auf der diesjährigen re:publica hatten wir Gelegenheit, ein ausführliches Gespräch mit Stefan Pfeiffer von IBM zu führen. In dem richtungsweisenden Interview ging vor allem um die Herangehensweise und Umsetzung von Social Media in – und das macht es besonders interessant: allen – Unternehmen. Dabei ist überraschend, wie einfach und erfolgreich eine wirksame, dauerhafte Reputation aufgebaut werden kann. Digitale Offenheit und Transparenz machten dies möglich.

Alle hier vermittelten Hinweise bilden im Grunde eine solide Basis zur Aufnahme von Social-Media-Aktivitäten im Kontext von Kommunikation für Unternehmen, Marken und Entscheidern auf Management-Ebene. Dabei ist Social Media als fundierte neue Ebene für Dialog, Botschaften und Information innerhalb aller Disziplinen des Marketing und der PR/Pressearbeit zu betrachten. Angesichts der Vermittlung durch Personen, sprich jeden Einzelnen, ist die individuelle Herangehensweise durchaus erwünscht.

Einerseits werden Inhalte so angemessen emotional aufgeladen – ein Aspekt der im Anbetracht von Markenbildung häufig erwünscht ist und oft künstlich erzeugt werden muss, zum Beispiel in Kampagnen, deren Ideen für Emotionen sorgen sollen. Andererseits bilden persönliche Absenderschaft von Anfang ein glaubwürdiges Fundament, wenn es um Ansprache und Erschließen angepeilter Zielgruppen über Social Media geht. Daher gilt ein besonderer Hinweis dem Statement, dass hierbei ein gewisser „Wildwuchs“ durchaus willkommen sei.

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