Wie im richtigen Leben: Tummelplätze auf der Karte des Social Networking

Wo findet Social Media – inhaltlich fundiert – statt?
Wir beantworten Nutzern auf Seiten von Unternehmen und Agenturen diese Frage beinahe im Wochenrhythmus. Über die Relevanz braucht im Grunde nicht mehr diskutiert werden: Immerhin schreiben wir das Jahr 2o11, in dem digitale Kommunikationskanäle allgegenwärtig sind. Angesichts der verbreiteten Unterscheidung von Zielgruppen und Ansprache in B2B und B2C, von Business und Konsumenten, Firmenvertretern und Privatnutzern, werfen wir gern einen Blick auf die Topografie des Social Web.

99 Köpfe des Social Web: Stefan Pfeiffer, IBM Social Media

Auf der diesjährigen re:publica hatten wir Gelegenheit, ein ausführliches Gespräch mit Stefan Pfeiffer von IBM zu führen. In dem richtungsweisenden Interview ging vor allem um die Herangehensweise und Umsetzung von Social Media in – und das macht es besonders interessant: allen – Unternehmen. Dabei ist überraschend, wie einfach und erfolgreich eine wirksame, dauerhafte Reputation aufgebaut werden kann. Digitale Offenheit und Transparenz machten dies möglich.

Alle hier vermittelten Hinweise bilden im Grunde eine solide Basis zur Aufnahme von Social-Media-Aktivitäten im Kontext von Kommunikation für Unternehmen, Marken und Entscheidern auf Management-Ebene. Dabei ist Social Media als fundierte neue Ebene für Dialog, Botschaften und Information innerhalb aller Disziplinen des Marketing und der PR/Pressearbeit zu betrachten. Angesichts der Vermittlung durch Personen, sprich jeden Einzelnen, ist die individuelle Herangehensweise durchaus erwünscht.

Ausflug der 99 Köpfe des Social Web: Video mit Stefan Pfeiffer

Einen erneuten Ausflug starten die “99 Köpfe des Social Web” in ihrer heutigen Folge: Mit Stefan Pfeiffer von IBM haben wir auf der Digital-Konferenz re:publica im April in Berlin einen herausragenden Social-Media-Verantwortlichen in Deutschland zum Gespräch getroffen. Stefan – in seiner Position als Marketing Lead Social Business & Collaboration Solutions Northeast Europe – ist einer von wenigen Vertreter zeitgemäßer digitaler Kommunikation, die heute einen derart klaren und vorausschauenden Standpunkt zur wesentlichen Rolle von Corporate Social Media, also von und für Unternehmen vertreten.

Das wegweisende Interview haben wir in voller Länge auf YouTube bereitgestellt.

Social Media? Storytelling! Warum Unternehmen eine Social-Web-Kommunikationsstrategie hilft

Vor kurzem habe ich an am BarCamp einer gefragten Konsumbranche teilgenommen, bei dem sich eine der Panel-Sessions darum drehte, welche Trends und Entwicklungen in Social Media und Online-Kommunikation vorausgesagt werden können. Ein wiederkehrendes Motiv ist bis heute das beliebte Thema „Was kommt nach Blogs / Facebook / Twitter / als Nächstes“ oder gar „Web 2.0 – quo vadis?
Und, ja, einige der Diskussionen beginnen immer noch mit der Klärung der Frage nach dem Ja oder Nein zu Social Media und Social Media Marketing.

Jura-Professor warnt Unternehmen vor Facebook… und hat unrecht!

Prof. Dr. Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster sorgt zur Zeit für so manches Kopfschütteln. Behauptet er doch allen ernstes im Deutschen AnwaltSpiegel (bezeichnender Weise ein „Online“ -Magazin für Recht, Wirtschaft und Steuern, dass es aber lediglich als PDF  [Update:] nicht mehr zum Download gibt <sigh!>):

Der Rat des Juristen kann nur sein, Facebook zu meiden. Unternehmen haben dort nichts zu suchen; denn ihre Geschäftsinteressen beißen sich regelmäßig mit den Besonderheiten des Web2.0 und den dort gängigen in- teraktiv-privaten Umgangswünschen.