Was sorgt für virale Effekte? Ganz klar: die Story!

Virale Effekte werden in der Kommunikation allenthalben einkalkuliert. Geleitet werden sie von offen vorgetragenen Absichten oder perfide taktisch, weil werblich, getarnt. Doch was genau begeistert die Menschen – immerhin sind es oft Tausende bis Millionen – solche Inhalte zu teilen:

  • Das Besondere? Kann es nicht sein, denn das Einzigartige verliert typischerweise an Wert, wenn es für die Massen bereitgestellt wird.
  • Der Reiz, die persönliche Aufladung, SELBST der erste gewesen zu, der etwas SEINEN Freunden, Kontakten, Lesern mitgeteilt hat? Hmm, die First-Mover-Theorie zieht sich bis in die Legende hinein, dass in der Hauptstadt – oder im Silicon Valley oder in New York oder egal wo – (womöglich selbsternannte) Eliten der Digital Natives hocken und irre Dinge aus ihren Tablet-Wundertüten zaubern. Oder surfen sie einfach mehr, weil mehr Zeit dafür haben? Was für eine selbstreferenziell-rhetorische Frage…
  • Die Begeisterung, die emotionale Steigerung, wenn andere mitlachen, mitfiebern, mitleiden? Sprichwörtlich ist ja die geteilte Freude erst die doppelte – hier die tausendfache. Erinnert sei an das Fernsehen, als die Straßenfeger (wer erinnert sich an „Stahlnetz„) für Einschaltquoten sorgten, die nie wieder erreicht worden sind. Meist waren dies übrigens Krimis. Wenn nicht gerade die erste Mondlandung lief.

Ja, oder ist es gar allein die kleine, eingebettete Geschichte, die eine Aktion, eine Idee, ein Stück Content, gleich ob Video, Grafik oder Text vermittelt?

Wir kennen zwar, rein evolutionär bis werbepsychologisch betrachtet, die Aspekte, die sich immer wieder auf’s Neue zusammenpuzzeln. Doch zuletzt entscheidet der Betrachter – in seinem Auge liegt wortwörtlich der Anreiz, der zur Entscheidung führt, auf eine der „Teilen“-Schaltflächen zu klicken.

– Wie wär’s heute mal mit dieser Story?

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