Wellen, Wind, Sonne: So wird globaler Energiebedarf 2050 aus grünen Ressourcen gedeckt

Die Diskussion um Einsatz und Beständigkeit von Energie reicht zurück zum Beginn der Industrialisierung, als die Versorgung durch Kraftstoffe und Elektrizität schlagartig in den Fokus der Wirtschaft bei Produktion, Handel und Infrastruktur rückte.

Jetzt hat eine amerikanische Forschergruppe, darunter Mark Z. Jacobson, eine Studie über die Zukunft grüner Energie vorgestellt. Jacobson ist Direktor des Atmosphere/Energy Program der renommierten Stanford-Universität in Kalifornien sowie leitender Wissenschaftler am Woods Institute for the Environment und am Stanford University: Precourt Institute for Energy.

Die Forscher untersuchten, welche Vorteile es hat und welchen Aufwand es bedeutet, um einen Großteil des weltweiten Energiebedarfs auf erneuerbare Energien umzustellen.

– Kern der Ergebnisse:

„Based on our fidings, there are no technological or economic barriers to converting the entire world to clean, renewable energy sources (…) It is a question of whether we have the societal and political will.“

Test-Anlage für solare Energiegewinnung in Lancaster, Kalifornien, mit 24.000 Spiegeln zur Produktion von 5 Megawatt – Quelle: Misha Gravenor

Im ersten Schritt bedeutet das: Die Schaffung einer neuen Generation erneuerbarer Energien

Die Studie zeigt unter anderem, das Land und Rohstoffe, die benötigt werden, keine Engpässe erzeugen. Wesentlich bedeutsamer wäre es, eine stärkeres globales elektrisches Netz aufzubauen. Schon 2030 können sämtliche neu erzeugten Mengen durch erneuerbare Energiequellen abgedeckt werden, ohne weltweit weitere fossile Brennstoff-Anlagen zu errichten.

In der  in der nächsten Stufe: Die alte Verbrauchsgeräte abschalten
Vielmehr: Damit beginnen, die bestehenden Anlagen zur Energieerzeugung umzustellen von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Quellen. Dies werde zwei weitere Jahrzehnte dauern.

Und schließlich: Ab 2050 werden bei mehr als 90 Prozent des weltweiten Energiebedarfs fossile Rohstoffe ersetzt worden sein.
Die globale Bevölkerung wird bis dahin weitgehend noch mehr elektrisch betriebene Geräte und Funktionen nutzen, gleichzeitig wird die CO2-Bilanz von Industrie, Logistik und anderen betroffenen Sektoren auf ein Minimum sinken können.

Unabhängig von den Herausforderungen einer tatsächlichen Realisierung, sei es menschlich, finanziell oder technisch, wird dabei eine Rolle spielen, wie sich analog dazu das globale Klima entwickelt und die Umwelt verändert.

Informationen in Deutschland

In den Dialog mit Kunden in Social Media steigen hierzulande etliche Unternehmen im Energiesektor an, sowohl Versorger als auch Services. Einige relevante, sowohl inhaltlich-thematische als auch für Dialog genutzte Angebote haben wir nachfolgend zusammengestellt. Der Überblick:

Eigene Social Media Seite:

Blog:

Bei Facebook:

Bei Twitter:

  • E.ON Energie
  • E.ON HanseNetz (in und um Hamburg)
  • Flexstrom
  • RWE AG
  • Vattenfall (Vattenfall Group – in englischer Sprache)
Posted in Branchen und Industrie, Nachhaltigkeit und Zukunft and tagged , , , , , , , , , .

Kommentar verfassen