Xing oder nicht Xing? Das ist hier die Frage… (Update!)

Update: Als ob man uns erhört hätte, verlautbarte Xing heute, dass es ab morgen (2. März 2011) sukzessive grundlegende Neuerungen für die Interaktion zwischen den Usern einführen wird. Es scheint so, als ob Xing jetzt ein richtiges soziales Netzwerk wird, bzw. zum Mitbewerber LinkedIn aufschließt. Mehr dazu in einem kommenden Artikel. Einstweilen hier die offizielle Xing-Pressemitteilung von heute und das entsprechende Posting auf dem Xing-Blog. Davon unberührt ist die folgende Fragestellung:

Immer wieder werden wir mit der Frage konfrontiert, welche Rolle (und ob überhaupt eine) Xing in einer Social-Media-Strategie spielen sollte. Eine gute Frage! Tut mir leid Sie im Unklaren lassen zu müssen, aber wir können dazu immer nur sagen: Kommt darauf an!

Seitenblick: Über die Leidenschaft für Facebook (Video)

Facebook und keine Ende: Täglich gibt es neue interessante, spannende und oft auch selbstreferenzielle Informationen, Blog-Postings und Meinungen um die allgegenwärtige Social-Media-Plattform.

Der Bewegtbild/On-air-Grafiker Alex Trimpe (Facebook: facebook.com/alextrimpe) hat im Rahmen eines Seminars am Columbus College of Art & Design (CCAD) sein kleines Video „The World’s Obsessed with Facebook“ gestaltet, dass wir nicht vorenthalten möchten. Seine hübsche Idee und die zugrunde liegenden Informationen, so der Grafiker, entstammen einem Beitrag im [UPDATE, 26.06.2012 – inzwischen entfernten] Blog von OnlineSchools.org, ganz passend mit dem Titel „Obsessed With Facebook.

Die Musik ist von  RJD2 und heisst „Ghostwriter„.

Wenn es dann doch einmal eine klassische Community sein darf…

In der Steinzeit des Internets, also noch vor wenigen Jahren, ging es Webseiten-Betreibern vor allem um eines: Den Aufbau einer Community. Man wollte in den „Besitz“ der Kontaktdaten von möglichst vielen Lesern, Nutzern, Forumsmitgliedern kommen. Seit Web 2.0 und Social Media hat sich das geändert. Jetzt geht es um „Freunde“, „Follower“ und Verbindungen. Communities, falls man das Konglomerat aus Nutzern verschiedener Plattformen, von Facebook über Twitter bis hin zu Xing, so nennen will, sind damit virtueller denn je. Es gibt nicht mehr die eine geschlossene, sondern viele verteilte Communities und das ist gut so, denn statt harten Kontaktdaten sind nun „Share-of-Voice“, Konversionsrate, und die Zahl der „Friends-of-Friends“ die neuen Währungen.

Allerdings gibt es durchaus gute Gründe doch noch auf klassische Community-Modelle zurückzugreifen. Sinn macht das etwa bei geschlossenen Projekten, also wenn Aussenstehende die Inhalte nicht sehen sollen, oder bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen, etwa einem BarCamp, Kongress oder einer Hausmesse. Die Frage ist nur, wie man so etwas auf Software-Seite realisiert? Glücklicherweise gibt es genug Online-Dienste genau für diese Zwecke.

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Wellen, Wind, Sonne: So wird globaler Energiebedarf 2050 aus grünen Ressourcen gedeckt

Die Diskussion um Einsatz und Beständigkeit von Energie reicht zurück zum Beginn der Industrialisierung, als die Versorgung durch Kraftstoffe und Elektrizität schlagartig in den Fokus der Wirtschaft bei Produktion, Handel und Infrastruktur rückte.

Jetzt hat eine amerikanische Forschergruppe, darunter Mark Z. Jacobson, eine Studie über die Zukunft grüner Energie vorgestellt. Jacobson ist Direktor des Atmosphere/Energy Program der renommierten Stanford-Universität in Kalifornien sowie leitender Wissenschaftler am Woods Institute for the Environment und am Stanford University: Precourt Institute for Energy.

Die Forscher untersuchten, welche Vorteile es hat und welchen Aufwand es bedeutet, um einen Großteil des weltweiten Energiebedarfs auf erneuerbare Energien umzustellen.

– Kern der Ergebnisse:

„Based on our fidings, there are no technological or economic barriers to converting the entire world to clean, renewable energy sources (…) It is a question of whether we have the societal and political will.“

Test-Anlage für solare Energiegewinnung in Lancaster, Kalifornien, mit 24.000 Spiegeln zur Produktion von 5 Megawatt – Quelle: Misha Gravenor

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Über Nacht hat Google eine ganze Reihe von Erneuerungen und Verbesserungen in der Suche eingeführt, um die Suchergebnisse individueller, persönlicher, zu erzeugen, im Prinzip wesentlich verstärkt um (O-Ton) „tiefere“ aktuelle Inhalte aus Social Media. Von heute an werden Details in den Suchergebnissen enthalten sein, wie die Tweets von Geschäftspartnern oder die „Gefällt mir“-Empfehlungen von Freunden und Kontakten bei Facebook (als Ergebnis eines Klicks auf die „Like“-Schaltfläche).