BesserOnline 2010 #djv_bo

Auf der DJV-Konferenz BesserOnline 2010 war der Titel Programm. Es ging im wesentlichen um die Zukunft des Journalismus und wie und ob er im Web bestehen kann. Ein Fazit dazu gibt es auf webcific.com. Ein großes Thema war natürlich die Unfähigkeit der Verlage sich im Web zu finanzieren.

BO 089

Aus Sicht des PRlers ergibt sich daraus natürlich ein Problem: Wenn Online-Medien auf absehbare Zeit nicht finanzierbar werden und deshalb vom Markt bzw. in der Bedeutungslosigkeit verschwinden und Journalisten nicht selbst den Content erstellen, weil sie Angst vor dem Web und Social Media haben (ja, dieses Fazit lässt sich ziehen), dann werden Unternehmen gezwungen selbst entsprechende Inhalte zu erstellen, um ihre Messages unter das Volk und die interessierten Kunden zu bringen.

Ich weiß, dass das zumal in den Ohren von Journalisten grausam klingen mag. Schließlich sollte sich ja die PR von der Journaille fern halten. Tatsache ist jedoch, dass schon jetzt Fachzeitschriften zu bestimmten Spezial-Themen vom Markt verschwinden und es keine Online-Alternativen dazu gibt. Was also tun? Momentan sehe ich nur die Möglichkeit, als Unternehmen selbst zum Content-Produzenten zu werden.

Posted in Events, Kommunikation und Gesellschaft and tagged , , , , , , .

2 Comments

  1. Guten Tag!

    Treffende Analyse und eins meiner Standbeine zur Finanzierung von Journalismus – die Beratung von „Unternehmen“.

    Schöner Nebeneffekt – die Informationsleistung der Unternehmen wird besser.

    Unnötige Debatte: Dürfen Journalisten sowas?

    Beste Grüße
    Hardy Prothmann

  2. Pingback: Interview mit Richard Gutjahr über Blogs und Social Media | Becker. Joerges. agile communication.

Kommentar verfassen