Social Media-Aktivität steigert den Umsatz

Was bringt der Einsatz von Social Media für die Reputation unseres Unternehmens? Dies ist wahrscheinlich die am häufigsten gestellte Frage, sobald Kommunikationsabteilungen starten, „dieses Web 2.0“ zumindest theoretisch in ihrer Strategie zu berücksichtigen, vielleicht schrittweise sogar in ihre Prozesse und Tagesabläufe einzubinden.

In Sachen Relevanz dicht gefolgt wird der Beweggrund von der Frage, wie Ressourcen zeitlich und organisatorisch zu planen sind und welche Kanäle geeignet sind – kurz: „Müssen wir twittern und, falls ja, wie oft?“

Unter der Flut an Nutzungsraten und Vergleichsstudien mit verwirrenden Zahlen ist mit dem ENGAGEMENT db Report bereits im letzten Jahr ein Bericht veröffentlicht worden, der zusammenfasst, welche Erfolge der Einsatz von Social Media für bekannte Marken erzielte.

Beleuchtet wird dabei der zentrale Aspekt, wie sich der Umsatz im Verhältnis zum eingesetzten Budget und Umfang der Social Media Kommunikation entwickelt hat, also die Rendite (Return On Investment – ROI).

Marken, die im Bereich Social Web-Kommunikation großes Engagement zeigen, dies konsistent tun und über eine ausgewählte, aber große Anzahl an Kanälen, haben ihre Umsätze um bis zu 18 Prozent steigern können – innerhalb von zwölf Monaten.

Bei den aktiven Konsum-Marken glänzen mit vorbildlicher Präsenz auf zahlreichen Web 2.0 Plattformen die Marken Starbucks und Dell, daneben auch eBay, Google und Microsoft. Herausragende Werte im B2B-Sektor verzeichneten besonders SAP – übrigens die einzige B2B-Marke unter den Top 10, Thomson Reuters, Accenture und Intel.

In Sachen Social Media Engagement ragen die ohnehin web-affinen Industriesektoren heraus. Besonders Medien- und Technologie-Unternehmen haben die Chance ergriffen, in den direkten Dialog mit ihren Kunden im Social Web einzusteigen und setzen auf die Verbreitung von Botschaften und Aufbau und Reputation durch, wie wir es begreifen, Atomic Branding.

Der umgekehrte Effekt ist deutlich: Bei Unternehmen, deren Engagement für ihre Marke/Produkte im Social Web als geringfügig einzustufen ist, sanken die Umsätze bis zu 6 Prozent.

Der Zusammenhang, dass ein gezieltes Einlassen auf die Social Media Instrumente im lauten Konzert der Kommunikation ihre Wirkung zeigt, lässt sich messen. Jedoch gilt eines zu beachten: Eine kausale, unmittelbare Auswirkung ist nicht ableitbar; ein Unternehmen, dass im Social Web ungerichtet Produkte platziert und planlos aktiv ist, erhöht nicht zwangsläufig seine Umsätze.

Der Report wurde von Wetpaint in Zusammenarbeit mit der Altimeter Group erstellt.

Posted in Best Practice und ROI and tagged , , , , , , , , , , .

Kommentar verfassen