Play to play: Wie sich professionelle Social Media bezahlt macht [UPDATE]

Müssen wir überhaupt im Web 2.0 präsent sein? Und wenn wir einsteigen: Was bringt Social Media für unsere Kommunikation?
– Diese und weitergehende Fragen werden momentan häufig gestellt, wenn Digital Natives und Fachleute, die in Unternehmen für Kommunikation verantwortlich sind, über Möglichkeiten und Bedingungen, Ziele und Umsetzung von Social Media sprechen.

Der Fokus von Web 2.0 Kommunikation wird sich weniger darauf richten, ob, sondern vielmehr wie, in welcher Intensität und mit welcher – unbedingten – Nachhaltigkeit digitale Kommunikation etabliert, umgesetzt und dauerhaft gelebt wird.

Sicher, eine derartig grundlegende Entscheidung bedeutet, Ressourcen-intensive Aktionsbereiche einzuplanen, besonders dann, wenn sie konsequent aufgebaut und nachhaltig betrieben werden sollen, mit anderen Worten: von Dauer – und mit erforderlicher Leidenschaft.

Quelle: Socialnomics.net

Eine interessante Betrachtung über die Grenzen und Machbarkeit von ROI-Messung im Social Web Bereich stammt von Olivier Blanchard. Darin hebt Werber-Ikone Alex Bogusky den neuen Spielraum und die veränderten Bedingungen hervor:

You can’t buy attention anymore. Having a huge budget doesn’t mean anything in social media…The old media paradigm was PAY to play. Now you get back what you authentically put in. You’ve got to be willing to PLAY to play.

Olivier Blanchard Basics Of Social Media Roi

Die Kommunikationsstrategin Shannon Paul beantwortet die Frage nach der Erfolgsquote so: „Social media has the potential to generate a valuable first impression, but it may not ever generate a final click.“ Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, diejenigen ihrer zusammengestellten Aspekte zu betrachten, welche in einer Studie des Microsoft Advertising Institute vorgestellt wurden:

  • Question how online conversion is being calculated and whether it’s a final click metric. If so, recommend an alternative view to accompany final click metrics based on engagement and look for correlations between the data.
  • Don’t be so quick to abandon outreach efforts that appear to be underperforming based on a final click model.
  • Track engagement on your site from referring sites. Drill down time on site and number of page views by each referring blog, community or social network.
  • Examine the number of return visits generated by social networks.
  • Examine the bounce rate from visits referred by social networks.
  • Look for trends between mentions, sentiment and conversion that attempt to identify the real time it takes most customers to complete the sales cycle.

[UPDATE 01.06.2015]  Ebenfalls empfehlenswert:

 

[UPDATE 17.12.2009]

Den erwähnten Social Media ROI Framework-Ansatz von Don Bartholomew, betrachtet Florian Ranner in seinem Grenzpfosten Blog genauer:

Das Framework orientiert sich weniger an den Einzeldisziplinen der Kommunikation: Da man bei Social Media kaum noch zwischen den Einzeldisziplinen wie CRM, Marketing und PR unterscheiden kann (die finden alle soz. auf der selben Bühne statt), muss man auch bei der Erfolgsmessung einen vollintegrierten Ansatz fahren.

In einer Messung im professionellen Bereich liegen demnach Vorteile, sofern das entwickelte System zunächst entsprechend individuell angepasst und im Einsatz Überschneidungen betreffender Disziplinen berücksichtigt würden:

Es wird nachvollziehbar, welche Formen der Kommunikation auf welche Bereiche einzahlen, es wird sichtbar, wo die Stärken und Schwächen im System liegen (und) die Zuordnung von Budgets fällt deutlich leichter.

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