Nachrichten – aus Nutzerinhalten generiert?!

Ariana Huffington @Huffington Post: „News is not beer.

Redaktionell erstellte und bearbeitete Inhalte sind zweifellos ohne Alternative – glücklicherweise noch. Doch es scheint, als würden die Maßstäbe an die Produktion in Medien- und Verlagshäuser mancherorts mit neuer Eichung versehen werden. Der Druck auf die Medien, der sich aufgebaut hat und weiter massiv steigt, wird zwangsläufig zu Konsequenzen führen.

In diesem Zusammenhang keimt bei professionell aufgestellten Medien ein Trend, bei der eine Schlüsselkompetenz leicht unter die Räder geraten kann, nämlich der Anspruch an gute Informationen. Die Abgrenzung findet klar dort statt, wo die Inhalte den Kriterien von einwandfreiem Qualitätsjournalismus standhalten sollten. Dazu gehören besonders eine saubere Recherche, verlässliche Quellen und die üblichen Methoden zur Überprüfung des Informations- und Wahrheitsgehalts für eine Sicherung des Nachrichtenwertes.

Im Nachgang einer aufschlussreichen Podiumsdiskussion beim Monaco Media Forum 2009 (im Twitter Stream: #mmf09) mit Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, stellte Arianna Huffington, Gründerin und Chefredakteurin der ersten Internet-Zeitung Huffington Post, einmal mehr klar, dass simple Aggregation aus und Angebot von User-generated Content aus Blogs, YouTube-Videos, Twitter Streams  als Inhalt für Nachrichtenportale kaum als Grundlage tauge und keine Alternative für Medienhäuser darstelle. Schließlich seien Nachrichten kein Bier, welches gratis im Vorbeigehen mitgenommen und konsumiert werden könne, so Huffington im Interview. – Ihre ganze Stellungnahme im Video:

Quelle: @MontyMetzger

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