PR-Agenturen im Web 2.0: Ist der Bus schon weg?

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Passend zur saisonalen Zeitrechnung zeigte das Bayerische Fernsehen die Reihe Future Kids über Kreativförderung. Eine der pfiffigen Nachswuchs-Ideen: Mittels gedrucktem (!) Fahrplan, technischer Kontakte und weiterer Bausteine wird die traditionelle Fahrplan-Anzeige fast ein wenig revolutioniert, indem eine Verbindungsinfo als die kommende markiert wird. – Pointierte Bezeichnung der Erfindung: Ist der Bus schon weg?“

Das kleine Beispiel aus der Welt von Alltag und Technik lässt sich, schematisiert, durchaus auf die Situation professioneller Public Relations übertragen. Und offenbart ein grundlegendes Dilemma: Für Beratungen und deren Vermittler zwischen Industrie und Medien scheint der Bus – synonym Zug – bereits abgefahren. Treffend formuliert es Heike Bedrich in einem Beitrag zum PR-Blogger, indem sie die Frage aufwirft,

Twitter für Unternehmen entdeckt

Twitter kommt in der Kommunikation der deutschen Wirtschaft an: Nach erfolgreicher Etablierung durch die „üblichen Verdächtigen“ in besonders affinen Bereichen wie die Pressestellen von eBay, Google und Vodafone (letztere mit eigenem Blog) entdecken jetzt weitere  Branchen und Unternehmen die enormen Dialog- und Kommunikationsmöglichkeiten.

Jetzt hat die discuss & discover, das neue IT-Event in München, das Kommunikationsmedium thematisch aufgegriffen und zur Premiere der Veranstaltung in diesen Tagen eine Vorstellung im Video zusammengestellt – nichts Neues eigentlich, doch  unter dem Gesichtspunkt, dass – offizielle – Kommunikation für Unternehmen häufig noch von Pressemitteilungen und Produktflyern geprägt und bestimmt ist, bedeutet die Einführung des im Wesentlichen Dialog-orientierten und betreuungsintensiven Twitter, sprich Microblogging-Feeds aus jeweils 140 Zeichen-News, einen Riesenschritt für jeden Kommunikationsbereich im Unternehmen oder auf Agenturseite. Dabei ist ganz gleich, ob es vorwiegend im Event-Management, durch Public Relations im herkömmlichen Sinn als Presse-Ansprechpartner, beim Trade Marketing oder  – ganz besonders – in der Werbung eingesetzt wird.

Sessionplanung – das eine oder andere Problem….

Hier, dass heisst unter diesem Text, ist der Übeltäter! Im Nachhinein müssen wir zugeben, dass die Sessionplanung – nun ja – mit der Zeit immer kryptischer und chaotischer wurde. Und wenn man bedenkt, dass der andere Track auch so einigen Änderungen unterworfen war…

Also nochmals großes Sorry an alle Teilnehmer und Referenten für die Verwirrung und vielen Dank an diejenigen, die uns halfen das Chaos zu lichten. Letztendlich hat ja dann doch (fast) alles geklappt.