Studie zu Paid Content: Verlage wollen Geld!

Na, wenn das mal kein Wunschdenken ist: Einige US-Verlage planen ihre Online-Inhalte kostenpflichtig zu machen. Laut einer Studie des American Press Institutes glauben 51 Prozent der befragten Verlage, dass sie Geld für ihren Content verlangen könnten. 49 Prozent sind sich da nicht ganz so sicher beziehungsweise glauben nicht daran. Trotzdem überlegen 58 Prozent für Content Geld zu verlangen. Ziemlich schräg, da ja offenbar 7 Prozent sich zumindest nicht sicher sind, dass es klappt, trotzdem wollen sie ihr Glück versuchen.
Wirklich interessant ist aber, dass 68 Prozent der befragten Verlage glauben, dass, wenn deren Leser das Bezahlmodell nicht akzeptieren, sie zumindest Schwierigkeiten haben werden das Informationsangebot der Verlags-Websites durch andere Quellen zu ersetzen. Wenn das mal nicht ein wenig zu hochmütig ist…
Auch deutsche Verlage wollen weg vom kostenlosen Content. Beispielsweise die Axel-Springer AG. Deren Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner sagte in einem Interview mit dem Spiegel:
„Für unsere Regionalzeitungen arbeiten wir derzeit an einem Freemium-Modell: Allgemeine Nachrichten sind für den Leser gratis, Premiuminhalte kosten Geld.“
Im gleichen Interview verrät Döpfner aber auch einen wesentlich interessanteren und vor allem realistischeren Weg für Paid Content:
„Für das iPhone von Apple entwickeln wir sogenannte Apps, also kostenpflichtige Angebote, über die man dann welt.mobil, bild.mobil oder computerbild.mobil bezahlt und quasi abonniert.“
Trotzdem bleibt eine Frage offen:
Wie schafft man für das Web ein Angebot, das so exklusiv und gleichzeitig so interessant ist, dass die Konsumunten bereit sind, dafür Geld auszugeben?

Na, wenn das mal kein Wunschdenken ist: Einige US-Verlage planen ihre Online-Inhalte kostenpflichtig zu machen. Laut einer Studie des American Press Institute glauben 51 Prozent der befragten Verlage, dass sie Geld für ihren (dann Paid) Content verlangen könnten. 49 Prozent sind sich da nicht ganz so sicher beziehungsweise glauben nicht daran. Trotzdem überlegen 58 Prozent für Content Geld zu verlangen. Ziemlich schräg, da ja offenbar 7 Prozent sich zumindest nicht sicher sind, dass es klappt. Trotzdem wollen sie offenbar ihr Glück versuchen.

Wirklich interessant ist aber, dass 68 Prozent der befragten Verlage glauben, dass, wenn deren Leser das Bezahlmodell nicht akzeptieren, sie (die Leser) zumindest Schwierigkeiten haben werden das Informationsangebot der Verlags-Websites durch andere Quellen zu ersetzen. Wenn das mal nicht ein wenig zu hochmütig ist…

Auch deutsche Verlage wollen weg vom kostenlosen Content. Beispielsweise die Axel Springer AG. Deren Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner sagte in einem Interview mit dem Spiegel:

Für unsere Regionalzeitungen arbeiten wir derzeit an einem Freemium-Modell: Allgemeine Nachrichten sind für den Leser gratis, Premiuminhalte kosten Geld.

Im gleichen Interview verrät Döpfner aber auch einen wesentlich interessanteren und vor allem realistischeren Weg für Paid Content:

Für das iPhone von Apple entwickeln wir sogenannte Apps, also kostenpflichtige Angebote, über die man dann welt.mobil, bild.mobil oder computerbild.mobil bezahlt und quasi abonniert.

Ein Weg, den auch die New York Times für Mobile beschreiten will.

[UPDATE 13.10.2015]

Jetzt plant die New York Times ihren Lesern, die ein Zeitungsexemplar am Kiosk kaufen, Zugang zu ihren digitalen Inhalten zu bieten.

Trotzdem bleibt eine Frage offen:

Wie schafft man für das Web ein Angebot, das so exklusiv und gleichzeitig so interessant ist, dass die Konsumunten bereit sind, dafür Geld auszugeben?

Ein Thema, über das wir beim webcific Mediencamp am 19. Oktober 2009 in München ausführlich diskutieren wollen.
– Anmeldung kostenlos hier.

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