Mehr Werbegelder in digitale Medien

Richtig, es handelt sich lediglich um Zahlen über digitale Medien aus dem US-Markt. Aber diese sind sicherlich auch ein Vorzeichen für Europa. So berichtet eMarketer:

The No. 1 strategy for marketers who wanted to improve effectiveness without spending more, according to the June 2009 poll, was shifting from traditional to digital media.

 

Digital ist die (Medien-) Welt!

Gestern ist in Köln die Messe für digitales Marketing, die dmexco, zu Ende gegangen. In der zugehörigen Pressemitteilung findet sich ein wunderbares Zitat von Amir Kassaei, Chief Creative Officer der Agentur DDB und Sprecher des Art Directors Club:

Digital ist kein Medium, Digital ist die Welt!

Besser kann man es nicht sagen.

Passend dazu drei von fünf Thesen, die Kara Swisher (All Things Digital) in ihrer Session auf der dmexco postuliert hat:

  • Das iPhone hat die Art und Weise, wie Menschen über Computer denken, völlig verändert. Das Web ist durch die Smartphones inzwischen allgegenwertig.

Die Zukunft der Kommunikation

Nachdem wir schon die vermutlich beste Präsentation zum Thema Social Media hatten, kommt jetzt die vermutlich beste Präsentation zum Thema Zukunft der Kommunikation mit dem allumfassenden Titel „The Future Of Communication, Marketing, Media and Everything„.

Ach ja, falls Sie sich fragen wie die Zukunft aussieht, die Antwort lautet „nobody fucking knows…

Nicht unsere Worte. Es steht so in der Präsentation. 😉

Studie zu Paid Content: Verlage wollen Geld!

Na, wenn das mal kein Wunschdenken ist: Einige US-Verlage planen ihre Online-Inhalte kostenpflichtig zu machen. Laut einer Studie des American Press Institutes glauben 51 Prozent der befragten Verlage, dass sie Geld für ihren Content verlangen könnten. 49 Prozent sind sich da nicht ganz so sicher beziehungsweise glauben nicht daran. Trotzdem überlegen 58 Prozent für Content Geld zu verlangen. Ziemlich schräg, da ja offenbar 7 Prozent sich zumindest nicht sicher sind, dass es klappt, trotzdem wollen sie ihr Glück versuchen.
Wirklich interessant ist aber, dass 68 Prozent der befragten Verlage glauben, dass, wenn deren Leser das Bezahlmodell nicht akzeptieren, sie zumindest Schwierigkeiten haben werden das Informationsangebot der Verlags-Websites durch andere Quellen zu ersetzen. Wenn das mal nicht ein wenig zu hochmütig ist…
Auch deutsche Verlage wollen weg vom kostenlosen Content. Beispielsweise die Axel-Springer AG. Deren Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner sagte in einem Interview mit dem Spiegel:
„Für unsere Regionalzeitungen arbeiten wir derzeit an einem Freemium-Modell: Allgemeine Nachrichten sind für den Leser gratis, Premiuminhalte kosten Geld.“
Im gleichen Interview verrät Döpfner aber auch einen wesentlich interessanteren und vor allem realistischeren Weg für Paid Content:
„Für das iPhone von Apple entwickeln wir sogenannte Apps, also kostenpflichtige Angebote, über die man dann welt.mobil, bild.mobil oder computerbild.mobil bezahlt und quasi abonniert.“
Trotzdem bleibt eine Frage offen:
Wie schafft man für das Web ein Angebot, das so exklusiv und gleichzeitig so interessant ist, dass die Konsumunten bereit sind, dafür Geld auszugeben?

Na, wenn das mal kein Wunschdenken ist: Einige US-Verlage planen ihre Online-Inhalte kostenpflichtig zu machen. Laut einer Studie des American Press Institute glauben 51 Prozent der befragten Verlage, dass sie Geld für ihren (dann Paid) Content verlangen könnten. 49 Prozent sind sich da nicht ganz so sicher beziehungsweise glauben nicht daran. Trotzdem überlegen 58 Prozent für Content Geld zu verlangen. Ziemlich schräg, da ja offenbar 7 Prozent sich zumindest nicht sicher sind, dass es klappt. Trotzdem wollen sie offenbar ihr Glück versuchen.